Betrügereien im Raum Gunzenhausen

Gunzenhausen – Die Polizeiinspektion meldete uns drei verschiedene Betrugsfälle in ihrem Zuständigkeitsbereich.

Eine Frau aus der Region wollte sich einen Hundewelpen kaufen. Auf einer Internetseite stieß sie auf die gewünschte Rasse und nahm über E-Mail Kontakt zu dem Verkäufer auf. Man einigte sich auf einen Kaufpreis inklusive Lieferung in Höhe von 1.200 Euro. Obwohl die nunmehr Betrogene den Betrag auf das genannte Konto überwiesen hatte, bestritt der vermeintliche Züchter den Erhalt des Geldes. Kurze Zeit später war die Internetseite gelöscht und der Betrüger nicht mehr erreichbar.

Auf einer Internetseite für private Autoverkäufe hatte ein Mann seinen Pkw inseriert. Es meldete sich ein Interessent aus Österreich, dieser gab an das Fahrzeug kaufen zu wollen. Allerdings müsse der Verkäufer vorher über 1.300 € für Transport und Zoll überweisen, erst danach könne das Geschäft abgewickelt werden. Auch hier konnte nach der Überweisung kein Kontakt mehr zu dem angeblichen Käufer hergestellt werden.

Ein Rentner wurde Opfer eines Telefonbetrügers. Dieser gab sich als Mitarbeiter einer Bank aus und sagte, es müssten Änderungen am Onlinebanking durchgeführt werden. Kurze Zeit später rief ein anderer Täter an und gab sich als Mitarbeiter der Sicherheitsabteilung aus. Den Betrügern gelang es, die Daten für das Onlinebanking mitsamt einer TAN zu erlangen. Damit überwiesen sie von dem Konto des Geschädigten fast 5.000 € auf ein ausländisches Konto.

Die Polizei hat die Ermittlungen in den genannten Fällen aufgenommen.

Quelle: PI Gunzenhausen

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