CSU Fraktion will die Verkehrssituation am Marktplatz in Weißenburg überprüfen lassen

Weißenburg – Die CSU-Stadtratsfraktion beantragt, dass die Verwaltung der Stadt Weißenburg prüft – ggf. in Rücksprache mit der Polizei –, ob bzw. wie die potentiellen Gefahren durch ein Aufeinandertreffen von Fußgängern und Radfahrern auf dem Weißenburger Marktplatz minimiert werden können und berichtet dem Stadtrat darüber.

Bisher gilt für den Weißenburger Marktplatz, dass Automobile nicht bzw. nur in genehmigten Ausnahmefällen den Platz befahren dürfen. Im Gegensatz dazu dürfen Fahrradfahrer auf ihren Rädern uneingeschränkt neben den Fußgängern über den Marktplatz fahren.

Da der Marktplatz sich inzwischen erfreulicherweise zunehmend zu einem belebten Ort gewandelt hat, auf dem sich tagsüber und in den Abendstunden viele Menschen nicht nur zu den Wochenmärkten, zum Einkaufen in den umliegenden Geschäften oder als Gäste der ansässigen Lokale, sondern auch zu diversen öffentlichen Veranstaltungen und Aktionen (Weihnachtsmarkt, Schützenzeche, Altstadtfest, Weiße Nacht, Kulturelle Veranstaltungen, uvm.) aufhalten, ist die bisher gültige Regelung aus Sicht vieler Bürger zu hinterfragen.

Eine Reihe dieser Bürger haben uns auf die aus ihrer Sicht vorhandenen potentiellen Gefahren des Aufeinandertreffens von Radfahrern – insbesondere von zügig fahrenden Radfahrern – und Fußgängern auf dem Marktplatz angesprochen. Unsere eigenen Beobachtungen bestätigen, dass es leider tatsächlich Radfahrer gibt, die ihr Verhalten und ihre Fahrweise den Gegebenheiten nicht ausreichend anpassen.

Die o. g. Bürger fragen sich und uns, ob es eine sinnvolle Nutzung ist, wenn der Marktplatz zum einen ein Platz für vor Schaufenstern flanierenden oder im Gespräch verweilenden Menschen, für Gäste von Lokalen und deren spielende Kinder sein soll, er aber gleichzeitig auch durch sich schnell bewegende Radfahrer genutzt werden kann.

Auch wenn viele Fahrradfahrer bei belebtem Marktplatz freiwillig absteigen und ihr Rad durch die anwesenden Menschen schieben, stellen diejenigen Radler, die trotz belebtem Platz auf ihrem Recht den Marktplatz fahrend queren zu dürfen bestehen, bzw. dies trotz ersichtlicher Enge und damit verbundener Gefahren auch tun, eine Gefahr für die Fußgänger dar.

Aus Sicht der CSU sollte hier nicht gewartet werden, bis ein Unfall politisches Handeln nötig macht, vielmehr sollte präventiv agiert und geprüft werden, wie die bestehende Verordnung der aktuellen Situation angepasst werden kann.

Da Weißenburg nicht die einzige Stadt mit einer solchen Situation ist, gibt es sicherlich Erfahrungen und „best-practice-Beispiele“ aus anderen Städten, die herangezogen werden können.

Quelle: CSU – Stadtratsfraktion Weißenburg – Klaus Drotziger

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