Die Festspielsaison 2026 endete mit Rekordergebnis

Muhr am See – Bürgermeister Stephan Hoyer und Intendant Harald Molocher zeigten sich beim Rückblick auf die Spielzeit 2026 sehr zufrieden mit dem Verlauf der Festspiele. Die Festspiele hatten 2026 mit über 100% eine sensationell gute Auslastung bei den Besucherzahlen. Dabei waren von 18 Aufführungen 16 vollständig ausverkauft. Insgesamt wurden in dieser Spielzeit 2.476 Eintrittskarten verkauft, was einen Zuschauerdurchschnitt von 140 Besuchern pro Vorstellung entspricht. Diese Zahlen zeigen, dass die Organisatoren der Festspiele auf dem richtigen Weg sind und die angebotenen Stücke vom Theaterpublikum sehr gut angenommen werden. Besonders freuten sich Bürgermeister Stephan Hoyer und Intendant Harald Molocher über die große Unterstützung und den Rückhalt für die Festspiele im Gemeinderat.

von links: Melanie Proske (AIZ), Heiko Schreiner (Freundeskreis), Bürgermeister STephan Hoyer und Intendant Harald Molocher

In seinem Rückblick bedankte sich Intendant Harald Molocher bei der Gemeinde Muhr am See und dem Freundeskreis für die großartige Unterstützung, denn ohne sie wären die Festspiele in einer kleinen Gemeinde wie Muhr am See nicht durchführbar. Für ihn ist die Besonderheit der Festspiele das um ein qualitativ hochwertiges Theaterstück herum im Innenhof des AIZ ein besonderer Abend mit kleinen Snacks und guten Weinen organisiert wird, der den Zuhörern zu Beginn, in der Pause und am Ende des Abends die Gelegenheit zu vielen guten Gesprächen und den direkten Kontakt zu den Künstlern gibt.

Das aktuelle Konzept der Festspiele hat sich bewährt und wird auch Programm- und Werbetechnisch in der Spielzeit 2027 weiter ausgebaut wenn der Gemeinderat seine Zustimmung für eine Spielzeit im kommenden Jahr gibt. Harald Molocher freut sich bereits jetzt auf die kommende Spielzeit der Festspiele und hat sich bereits die Rechte und die Schauspieler für die zwei geplanten Stücke gesichert. Der Intendant ist sich sicher, dass die Festspiele in dem kleinen Dorf Muhr am See sich nicht vor den Veranstaltungen der beiden nahegelegenen Staatstheater in Dinkelsbühl und Feuchtwangen verstecken müssen und im direkten Vergleich sehr gut bestehen. Für Harald Molocher und die Schauspieler ist der besondere Zusammenhalt im gesamten Team rund um die Festspiele die Besonderheit und das Liebenswerte an Muhr und seinem Freilichttheater. Die Schauspieler fühlen sich in der kleinen Gemeinde wohl und gut aufgenommen erläuterte Harald Molocher. Sie möchten auch immer wieder auf die Muhrer Bühne zurückkehren.

Die beiden Bühnen im Bürgerhof und im Saal des AIZ geben den Künstlern und den Zuschauern auch die Sicherheit das die Aufführungen bei jedem Wetter stattfinden können. Dieses Jahr war der Umzug auf die Saalbühne nur bei zwei Veranstaltung von Beginn an erforderlich. Bei einer Aufführung wurden die Akteure von einem starken Gewitter überrascht und zogen noch vor der Pause in nur 25 Minuten mit allen Requisiten und den Zuschauern in den Saal um. Dabei bewies das gesamte Organisationsteam seinen Zusammenhalt und seinen Enthusiasmus für die Festspiele, berichtete Harald Molocher sehr emotional.

Obwohl die endgültige Abrechnung noch nicht vorliegt kann bei der diesjährigen Auslastung der Vorstellungen von einem geringeren Defizit für den Gemeindehaushalt als im vergangenen Jahr ausgegangen werden, verkündete Bürgermeister Stephan Hoyer. Der Wert von kulturellen Veranstaltungsangeboten für die Gemeinde kann nicht in konkreten Zahlen erfasst werden. Er steigert aber die Lebensqualität in der Gemeinde was sich dann in immer weiteren Neuzuzügen zeigt und die Strahlkraft in die nähere und weitere Umgebung. Sein besonderer Dank geht dabei nicht nur an die Mitarbeiter des Bauhofs, sondern auch an den Freundeskreis der die Unterkunftskosten für die Schauspieler übernimmt und den größten Teil seines Gewinns bei den Festspielen an die Gemeinde weiter leitet um damit auch die finanzielle Belastung für die Gemeinde zu verringern.

(KH)

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