Die Stiftung Hensoltshöhe schafft neuen Wohnraum

Gunzenhausen – Bei strahlendem Sonnenschein gab die Stiftung Hensoltshöhe den symbolischen Startschuss zum Bau einer Wohnanlage, die an der Nürnberger Straße entsteht.

Mit dem motivierten Spatenstich signalisieren die Projektbeteiligten, dass ab jetzt mit voller Kraft gebaut wird. (v. l. Frank Mikolajczak (Stiftung Hensoltshöhe – SH), Frank Galster (Goldbeck – GB), Oberin Schwester Marion Holland, Pfarrer Dr. Wolfgang Becker (beide Vorstand SH), Marlene Lerchl (GB), Thomas Kröppel (SH), Arash Sepehr-Maleky (GB), Rudolf Haller (SH) (Foto: Helge Halmen)

Den Spatenstich führten Vertreter der Stiftung gemeinsam mit Beteiligten des ausführenden Bauunternehmens Goldbeck durch, während im Hintergrund dank des guten Wetters bereits erste Erdarbeiten durchgeführt wurden. Die fröhliche Stimmung beim Spatenstich stand dabei sinnbildlich für das gute Miteinander zwischen Bauherr und Baufirma.

Arash Sepehr-Maleky, Vertriebsingenieur bei Goldbeck, betonte, dass die Zusammenarbeit bereits im Vorfeld jederzeit vertrauensvoll, konstruktiv und zielorientiert gewesen sei. Thomas Kröppel, Projektleiter auf Stiftungsseite blickte positiv auf die kommende Bauphase: „Die Bau- und Arbeitsweise unseres Partners Goldbeck hat uns überzeugt und lässt uns zuversichtlich auf die vor uns liegenden Monate und die voraussichtliche Fertigstellung des Projekts Ende 2027 schauen. Sowohl der hohe Vorfertigungsgrad mehrerer Gebäudemodule als auch die Nachhaltigkeit des Projekts geben uns sowohl zeitliche als auch finanzielle Planungssicherheit.“ Damit bliebe der Wohnraum, gemessen am Standard, bezahlbar, wovon auch die zukünftigen Mieter profitieren würden, so Kröppel.

Die auf dem über 5.000 Quadratmeter großen Grundstück geplante Wohnanlage soll vier dreigeschossige Baukörper umfassen. Die 39 Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern werden dabei eine Gesamtwohnfläche von 3150 Quadratmeter schaffen. Die Anlage wird über eine Tiefgarage und eine Spielfläche verfügen, zur Ausstattung wird auch eine moderne Wärmepumpen- und PV-Anlage gehören.

Eine geistliche Perspektive eröffnete der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Pfarrer Dr. Wolfgang Becker, der in Erinnerung rief, dass hier nicht einfach nur Häuser entstehen sollen, sondern auch ein echtes Zuhause für Menschen. „Es braucht den Segen Gottes, damit nicht nur die Steine stabil sind, sondern auch das Leben, dass darin stattfinden wird“, sagte Becker, bevor er um diesen Segen betete.

Eine Besonderheit des Bauvorhabens: Zusammen mit dem Unternehmen Carestone, das ein Projekt auf dem angrenzenden Grundstück realisiert, baut die Stiftung Hensoltshöhe die Zufahrtsstraße und wird sie nach der Fertigstellung der Stadt übergeben. Sie wird Ernest-Mehl-Straße heißen. Der Augsburger Unternehmer Ernest Mehl hatte 1903 das Ausflugslokal Hensoltshöhe gekauft, zum christlichen Erholungsheim umgebaut und später das Diakonissen-Mutterhaus gegründet. Im Lauf der Zeit entwickelte sich daraus eine vielfältige missionarisch-diakonische Arbeit und es entstanden zahlreiche Einrichtungen.

Quelle Stiftung Hensoltshöhe – Michael Thummert

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