Erfolgsmodell „Rufbus“ – Fahren ganz nach Bedarf

Gunzenhausen – Die Stadt Gunzenhausen und die Mobilitäts- und Verkehrs-GmbH (MVG) freuen sich seit Jahren über steigendes Interesse am Rufbusangebot. Als zukunftsorientierte Stadt sind wir überzeugt: Soll die Mobilitätswende gelingen, dann braucht es nicht nur einen starken politischen und gesellschaftlichen Willen, sondern vor allem innovative ÖPNV-Angebote. Ein solches ist das Gunzenhäuser Rufbussystem definitiv. Das Modell gibt es in Gunzenhausen seit 2019, damals war die Idee, die Ortsteile mittels aufgewerteten ÖPNV an die Kernstadt anzuschließen. Das Interesse der Bürgerinnen und Bürger war groß und es zeigte sich einmal mehr: Gerade im ländlichen Raum sind Alternativen zum Auto noch immer rar gesät. Daher gilt es mutige Schritte zu gehen, und am besten nicht allein!

Der Erste Bürgermeister der Stadt Gunzenhausen, Karl-Heinz Fitz (zweiter von links), und MVG-Geschäftsführer Stefan Dietz (ganz rechts) freuen sich gemeinsam mit den Bürgermeistern der an das System angeschlossenen Gemeinden über das große Interesse am Rufbus.

Seit 2021 kooperiert Pfofeld mit der Stadt Gunzenhausen in Sachen Rufbus. „Unser Rufbusmodell hatte bis dahin viele Menschen überzeugt und das weckt natürlich das Interesse über die Grenzen Gunzenhausens hinaus“, freut sich MVG-Geschäftsführer Stefan Dietz. „Wir verständigten uns auf eine Zusammenarbeit und Erweiterung des Systems. Zudem wird das Rufbussystem seitens der Regierung von Mittelfranken finanziell gefördert.“

Zum Jahreswechsel 2024/2025 kamen die Gemeinden Dittenheim, Gnotzheim, Haundorf, Absberg und Westheim dazu. In genannten Orten gibt es seitdem sowohl wochentags als auch an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen ein zusätzliches Mobilitätsangebot – für den ländlich-geprägten Raum natürlich ein Riesengewinn. „Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft ILE kamen mehrere Bürgermeister auf den Ersten Bürgermeister der Stadt Gunzenhausen, Karl-Heinz Fitz, zu und baten um Prüfung des Anschlusses ihrer Gemeinde an das bestehende Rufbussystem“, erklärt Stefan Dietz. „Wir sind froh, dass das so reibungslos geklappt hat. Heute sind wir stolz auf das Erreichte und freuen uns, dass die Angebote gut angenommen werden. Unsere Idee hat den ÖPNV in der Region weiter aufgewertet. Dazu wurde die Urlaubsdestination Gunzenhausen gestärkt, denn Touristen nutzen immer häufiger das Rufbusangebot als auch die Freizeitlinien und lassen das eigene Fahrzeug am Ferienort stehen. Schritt für Schritt bewegen wir uns in Richtung einer zukunftsfähigen Mobilität. Und diese sollte sich immer an den Bedürfnissen der Menschen orientieren.“

Weitere Informationen zum Rufbussystem können sie der Internetseite www.gunzenhausen-mobil.de entnehmen.

Quelle und Bild: Stadt Gunzenhausen – Manuel Grosser

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