Erneuerung der Zisterne im Ortsteil Frickenfelden

Gunzenhausen – Damit die Freiwillige Feuerwehr im Einsatzfall zuverlässig auf ausreichend Löschwasser zurückgreifen kann, hat die Stadt Gunzenhausen im Ortsteil Frickenfelden die Wasserversorgung zur Brandbekämpfung grundlegend erneuert. Die bisherige Löschwasserzisterne war aufgrund ihres Alters undicht und verlor kontinuierlich Wasser. Das führte dazu, dass im Ernstfall möglicherweise ein Wasserengpass drohte – eine gefährliche Situation für die Einsatzkräfte und die Bürgerinnen und Bürger. Um diese Schwachstelle zu beheben, wurde am Feuerwehrhaus eine neue, unterirdische Zisterne mit einem Fassungsvermögen von rund 108 Kubikmetern installiert. Die Installation übernahm die Gnotzheimer Firma RE-Bau Fritz Remberger GmbH & Co. KG. Projektleiter städtischerseits war Stadtbauamtsmitarbeiter Markus Keil.

Die Gesamtkosten für die neue Löschwasseranlage belaufen sich auf ca. 100.000 Euro. Diese Investition ist gut angelegt, da Sicherheit höchste Priorität hat. Vor Beginn der Bauarbeiten wurden selbstverständlich umfassende Gespräche mit dem Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen geführt, um beispielsweise potentielle Umwelteinflüsse durch die Grabungen auszuschließen. Hier konnte schnell Entwarnung gegeben werden, denn die Arbeiten waren umweltverträglich und haben die Umgebung nicht beeinträchtigt.

Mit der neuen Zisterne ist die Löschwasserversorgung in Frickenfelden wieder zuverlässig und ausreichend gesichert. Dies stärkt die Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr und sorgt für mehr Sicherheit im gesamten Stadtgebiet.

„Die Maßnahme zeigte einmal mehr, wie wichtig es ist, bestehende Infrastruktur zu überprüfen und bei Bedarf zu modernisieren“, erklärt der Projektverantwortliche Markus Keil. „Regelmäßig überprüfen wir die Löschwasserversorgung im Stadtgebiet und reagieren bei Bedarf. Im Frühjahr haben wir bereits in Sinderlach zwei große Tanks vergraben, da der Löschweiher nicht genügend Wasser führte. Jetzt konnten wir auch in Frickenfelden einen großen Schritt machen.“

Quelle: Stadt Gunzenhausen – Manuel Grosser

Artiokelbild: Stadt Gunzenhausen – Christoph Heller

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