Erneute Umsetzungsbegleitung für die Integrierte Ländliche Entwicklung im Landkreis Weißenburg- Gunzenhausen wurde beauftragt

Treuchtlingen – Das im Jahre 2012 erstellte und in 2017 in Teilen fortgeschriebene „Integrierte
Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) Altmühltal“ wurde erneut über einen Zeitraum
von 2 Jahren in Auftrag gegeben.

v.l. Christian Kundinger, Geschäftsleiter der Stadt Treuchtlingen, Klaus Fackler, Dritter Bürgermeister Treuchtlingen, Alfred Maderer, Bürgermeister Langenaltheim, Richard Zäh, Zweiter Bürgermeister Treuchtlingen, Manfred Schuster, Bürgermeister Alesheim und Fritz Hörner, Bürgermeister Markt Berolzheim. (Bildnachweis: Stadt Treuchtlingen, Marina Stoll)

Die Vertreter der Kommunen der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) Altmühltal haben in der Sitzung am 25.06.2018 beschlossen, eine erneute Umsetzungsbegleitung zu beauftragen. Mit Sitzung vom 26.11.2018 erfolgte dann eine zweijährige Verlängerung der Vereinbarung mit Vertragsunterzeichnung (Fristende 31.12.2021) aller Beteiligten. Den Zuschlag erhielt erneut das Unternehmen FUTOUR Regionalberatung aus Haundorf unter der Leitung von Dieter Popp.

Was steckt hinter ILE Altmühltal?

Kurzbeschreibung des ILE-Gebietes:

Das ILE-Gebiet umfasst 301 km², 25.662 Menschen leben dort. Das entspricht einer Einwohnerdichte von 85,77 E/km². Das Projektgebiet besteht aus acht Kommunen im
mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen: Alesheim, Dittenheim, Langenaltheim, Markt Berolzheim, Meinheim, Pappenheim, Solnhofen und Treuchtlingen.
Alesheim, Dittenheim, Markt Berolzheim und Meinheim arbeiten in einer Verwaltungsgemeinschaft zusammen (VG Altmühltal).

Die Leitlinien und Zielsetzungen der ILE Altmühltal:

Die Region profiliert sich als moderner Lebens- und Wirtschaftsraum, der sich den Herausforderungen der Zeit aktiv annimmt und ein zukunftsfähiges Umfeld für Menschen aller Generationen schafft.
Eine gute Anbindung an die städtischen Verdichtungsräume und das europäische Fernstraßennetz sichern die Standortqualitäten der regionalen Unternehmen und erschließen den Bewohnern die Arbeitsmärkte der Metropolregionen Nürnberg und München bzw. Augsburg als Teil der Metropolregion München.
Besonders leistungsfähige und voranstrebende Menschen und Unternehmen finden hier ein attraktives und hohen Ansprüchen gerecht werdendes Umfeld. Wo sinnvoll und möglich wird fördernde Unterstützung denen geboten, die sie übergangsweise oder dauerhaft brauchen.
Der sparsame Umgang mit der Ressource Boden und die Erhaltung eines gesunden Lebens- und Arbeitsumfeldes sind Qualitätskriterien für moderne Standorte. Der Verbrauch von Landschaft wird durch intensive Abstimmung zwischen den Kommunen und Fachbehörden und -verbänden auf das Nötigste beschränkt, die wertvollen Naturbestandteile und die gepflegte Kulturlandschaft sollen die Region auch künftig prägen.
Die Schaffung leistungsfähiger und bezahlbarer sozialer und technischer Infrastruktur sowie die optimale und effiziente Erfüllung der Pflichtaufgaben ist ein Hauptthema für die Intensivierung der interkommunalen Zusammenarbeit.
Kultur- und Freizeitangebote werden gepflegt, ergänzt und weiterentwickelt.

Zunehmende Vernetzung in Entwicklung und Erhalt erleichtern Betrieb und Sicherung der Einrichtungen.

Die Strategien und Maßnahmen werden in Abstimmung mit übergeordneten Strukturen entwickelt und umgesetzt. So werden Parallelstrukturen vermieden und Synergien bestmöglich genutzt. 

Ein konkreter Maßnahmenkatalog, der in den nächsten zwei Jahren ausgearbeitet und umgesetzt werden soll, wir von den Mitgliedskommunen unter der Führung von Herrn Popp im Laufe des ersten Quartals 2019 aufgestellt.

Auszug bereits umgesetzter Einzelmaßnahmen:

– Aufwertung des landwirtschaftlichen Wegenetzes
– Gemeinsame Umsetzung eines Datenschutzmanagements
– Infrastrukturmaßnahme (Gemeindeverbindungsstraße zwischen Sausenhofen und                     Sammenheim  mit ILE-Bonus)
– Prüfung von möglichen Volkshochschulorganisationen im Landkreis
– Streuobstprodukte verwerten und vermarkten durch Konzipierung einer  Streuobsterlebnislandschaft zwischen Treuchtlingen und Gnotzheim
– Umbau der ehemaligen Schule in ein Dorfgemeinschaftshaus in Osterdorf mit entsprechenden Förderungen
– Schaffung eines Dorfgemeinschaftshauses in Schambach mit ILE-Förderung
– Durchführung einer Dorferneuerung in Dittenheim
– Bau eines Radweges zwischen Windsfeld und der B 13

Quelle: Stadt Treuchtlingen – Marina Stoll

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.