„Flutzeiten“ in der Stadtkirche Merkendorf

Merkendorf – Uraufführung in Merkendorf! Waren die bisherigen Musicals von Helmut Müller allesamt zum ersten Mal auf dem Hesselberg erklungen (bei den Kirchentagen 2016 bis 2018), so findet die Premiere des neuen Stücks aus der Feder des in Haundorf lebenden Ruhestandsdekans in der Merkendorfer Stadtkirche statt – am Sonntag, 20. Oktober 2019 (Beginn 18 Uhr).

Auf den Tag genau vor einem Jahr – unmittelbar nach der Aufführung des Stücks „Maria aus Magdala“ – hatte Pfarrer Detlef Meyer die spontane Einladung zur Aufführung des „nächsten neuen Musicals“ an gleicher Stelle ausgesprochen. Das war dem Autor Motivation genug, sich an die Arbeit an den „Flutzeiten“, so der Titel seines neuen Stücks zum biblischen Noah, zu machen, so dass bereits im Januar die ersten Songs daraus geprobt wurden und nach und nach auch die verschiedenen Szenen.

In der Uraufführung werden Chor und Solisten, überwiegend aus dem Dekanat Gunzenhausen, begleitet von einer Studierenden – Band (Leitung: Alfred Hofmann) der Kirchenmusikschule Bayreuth. Martin Baumgärtner (Heidenheim) und Sarah Gröner (Wieseth) kümmerten sich um die Chorproben. Regie führt wieder der Musical- Autor selbst, unterstützt von Hanne Kleider (Ornbau), die auch für Bühnenbild und Kulisse verantwortlich ist.

Die Idee zu dem neuen Stück stammt übrigens von Chormitglied Willi Ortner (Unterwurmbach), von Beruf Zimmermann, der nach der Aufführung von „Maria aus Magdala“ spontan meinte: „Und jetzt könnten wir doch die Noah – Geschichte machen – und ich bau die Arche“. Gesagt, getan: schon immer fühlte sich Helmut Müller nämlich von dieser biblischen Überlieferung besonders angesprochen und theologisch herausgefordert. So entstanden die „Flutzeiten“ – ein in Liedern, Handlung und Darstellung ganz neuer Versuch, diese uralte Geschichte in unsere Zeit sprechen – und klingen – zu lassen.

Die Kirchengemeinde Merkendorf lädt Jung und Alt, Klein und Groß herzlich ein zu dieser Uraufführung, bei der Dekan Klaus Mendel, Gunzenhausen, die Schirmherrschaft übernimmt. Der Eintritt ist frei, Spenden zur Deckung der Unkosten sind willkommen.

Quelle und Bilder: Helmut Müller

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