Großzügige Spende an Jugendamt

Weißenburg – Um Kindern und Familien unbürokratisch in Zeiten der Corona-Pandemie zu helfen, hat der Lions Club Altmühltal dem Jugendamt beim Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen 1.000 Euro gespendet. Das Geld stammt aus dem Erlös des Adventskalenders.

Alle Beteiligten freuten sich über die großzügige Spende des Lions Club Altmühltal: v. li. Stefan Lahner, Landrat Manuel Westphal, Britta Liegel, Herbert Brumm, Thomas Thill.
(Bildnachweis: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen / Claudia Wagner)

„Wir wissen, dass viele Familien stark belastet sind, umso mehr, wenn Kinder jetzt nicht mehr wie gewohnt in die Kindertagesstätten und Schule dürfen“, so Herbert Brumm, Vorsitzender des Lions Club Altmühltal. Als Schulleiter der Grundschule Treuchtlingen kennt er die Nöte von Schülern, deren Probleme jetzt in der Corona-Krise angesichts wegfallender sozialer Kontakte nicht einfacher werden. Zu den sozialen und seelischen Konflikten kommen verstärkt wirtschaftliche Probleme in den Familien hinzu, was oft die häusliche Situation eskalieren lässt. Wie sollen Eltern, die schon bei der Zuzahlung für das schulische Mittagessen an Grenzen stoßen, ihre Kinder jetzt auch noch beim digitalen Lernen unterstützen?

„Auch wenn wir viele Kinder zurzeit nicht sehen, bekommen wir Notlagen durchaus mit und können bedürftigen Familien aus dem Spendentopf gezielt und unbürokratisch helfen“, so Stefan Lahner, Leiter des Jugendamtes. Seine Kollegin Britta Liegel vom sozialpädagogischen Fachdienst hat schon konkrete Ideen: „In einer Familie fehlt ein Drucker, um Arbeitsblätter der Schule auszudrucken, eine andere bereits betreute Familie ist durch die Geburt eines weiteren Kindes in zusätzliche finanzielle Nöte geraten.“ Die Unterstützungsmöglichkeiten sind vielfältig.

Landrat Manuel Westphal nahm die Spende für das Jugendamt sehr gerne entgegen und freute sich sehr darüber: „Durch die großzügige Spende des Lions Clubs kann Familien im Landkreis schnell und unbürokratisch geholfen werden, wo es ansonsten an gesetzlichen Möglichkeiten fehlt.“

Quelle: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen – Claudia Wagner

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