Gunzenhausen

Scheckübergabe an Hospitzverein

Gunzenhausen – Beim diesjährigen KulturHerbst kam die Betreibern der Vinothek Vini dei Cavalli im Zuberhaus,

von links: Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, Renate Müller, Doris Holz (beide Hospitzverein), Andreas Zuber (Stadt Guinzenhausen), Conny Mährlein, Sandra Kazmierowski (Sprecherinnen der Kerwabuam und -madli), Andrea Schröder-Pforr (Vini dei Cavalli) und Stefan Meier (Kerwabuam und -madli)

Frau Andrea Schröder-Pforr, auf die Idee nicht nur ihr Geschäft zu präsentieren, sondern auch den Besucherzulauf für eine gute Sache zu nutzen. Sie lief mit einem Bauchladen über das Veranstaltungsgelände und verkaufte leuchtende Knickarmbänder für einen Euro. Dieses Geld sammelte sie zugunsten des Hospitzverein Gunzenhausen. Bei der Aktion kam der schon beträchtliche Betrag von 450 Euro für den Verein zusammen. Als die Kerwabuam und -madli von der Aktion erfuhren waren sie sofort begeistert und beteiligten sich mit einer Spende von 550 Euro aus dem Erlös der diesjährigen Kirchweihbaumversteigerung an der Aktion.

Andrea Schröder-Pforr von Vini dei Cavalli verkaufte mit dem Bauchladen Leuchtbänder zugunsten des Hospitzvereins

Die Sprecherin der Kerwabuam und -madli Sandra Kazmierowski erklärte, dass der Erlös der Kirchweihbaumversteigerung in diesem Jahr 5.000 Euro betrug, die die Firma REMA Fügetechnik geboten hat und der Kinderbaum ebenfalls 600 Euro einbrachte. Diese Erlöse werden immer an regionale Einrichtungen gespendet und die Idee sich mit 550 Euro an der Spende für den Hospitzverein zu beteiligen wurde von allen sofort einstimmig angenommen.

Die zweite Vorsitzende Renate Müller konnte mit der Koordinatorin Doris Holz somit gestern hoch erfreut einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro aus den Händen von Frau Schröder-Pforr und den Kerwabuam und -madli in den Räumen der Gewerbebank entgegennehmen. Frau Müller freute sich über die private Initiative aus den Reihen des örtlichen Einzelhandels und über die Beteiligung der jungen Menschen, die nicht nur ihren Spaß bei der Kirchweih haben wollen, sondern auch an die sozialen Eirichtungen in Gunzenhausen denken. Die Mittel werden zur Aus-, Fort und Weiterbildung der gegenwärtig 20 aktiven ehrenamtlichen Mitarbeiter, die zurzeit 7 schwerstkranke Menschen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen betreuen, eingesetzt.

Der Hospitzverein Gunzenhausen besteht seit 1998 und hat aktuell über 80 aktive und passive Mitglieder. Er begleitet schwerstkranke und sterbende Menschen auf ihrem Weg und entlastet dabei die Angehörigen bei ihrer schweren Pflegearbeit. Die Mitglieder, die lediglich einen Jahresbeitrag von 30 Euro bezahlen, treffen sich jeden dritten Montag im Monat um 19:30 Uhr in der Diakoniestation in der Leibnizstraße 2c und freuen sich immer wieder über neue interessierte Gäste. Zur Finanzierung der ehrenamtlich durchgeführten Arbeit ist der Verein auf zusätzliche Spenden angewiesen und kann den überraschenden Geldsegen gut gebrauchen.

Auch Bürgermeister Karl-Heinz Fitz bedankte sich bei allen für diese Initiative und freute sich besonders darüber das die Aktion durch die private Initiative von Andrea Schröder-Pforr entstand und hofft, dass dies auch andere dazu bringt durch private Initiativen die örtlichen Vereine bei ihrer Sozialarbeit zu unterstützen.

(KH)

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