Heinz Rettlinger will für die Linke in den Landtag

Gunzenhausen – Die Landtags- und Bezirkstagswahlen stehen vor der Tür und damit wichtige Entscheidungen für die Zukunft unseres Freistaats. Da immer noch viele Wähler unentschlossen in ihrer Wahlentscheidung sind haben wir die Parteien, die Aussicht auf den Einzug in den Landtag haben gebeten uns ihre Kandidaten für den Wahlkreis Weißenburg-Gunzenhausen, Ansbach-Süd (Stimmkreis 506) kurz vorzustellen. Wir werden diese Kandidaten in loser Reihenfolge auf Altmühlfranken-online präsentieren um unsere Leser eine Hilfestellung bei ihrer Wahlentscheidung zu geben.

Heinz Rettlinger Landtagskandidat die Linke

Der 63jährige Rentner aus Gunzenhausen möchte als Direktkandidat für die Linke in den Bezirkstag einziehen.

Heinz Rettlinger hat als Elektroinstallateur gearbeitet und ist seit 11 Jahren Mitglied in der Partei „Die LINKE“. Seit 43 Jahre engagiert er sich ehrenamtlich im THW Gunzenhausen und kann auf zahlreiche Auslandseinsätze mit der Hilfsorganisation zurück blicken.

Hier sagt er was ihm politisch wichtig ist:

„GESUNDHEIT, PFLEGE: In Bayern haben 500 Grenzpolizisten vier Menschen festgenommen, gleichzeitig kommt auf eine Pflegerin 13 Kranke: Mit diesem durchschnittlichen Pflegeschlüssel ist Deutschland Schlusslicht in Europa. Wir wollen einer Umkehr dieser Prioritätssetzung. DIE LINKE ist Teil des Pflegevolksbegehrens: Mehr Pflege für Bayerns Krankenhäuser. Wir wissen, damit ist es nicht getan: Es braucht einen Pflegeschlüssel auch in der Altenpflege, der den Pflegenden die Zeit gibt, für die Kranken, Alten und Schwachen da zu sein. Unchristlich wäre es, wenn nicht: Wir erreichen das mit einem guten Pflegeschlüssel, einem besseren Lohn, einen Pflegemindestlohn von 14,50 Euro – aber auch mit Ausbildung statt Abschiebung

MEHR FÜR DIE MEHRHEIT? Bayern ist reich. Aber der Reichtum ist extrem ungleich verteilt, weitaus schlimmer als in anderen Bundesländern. Bayern ist nicht die Vorstufe zum Paradies. Auch hier gibt es Armut – insbesondere bei Älteren, aber auch Kinder sind davon betroffen. Das ist ein Skandal. Wir wollen das ändern. Die Menschen sollen von dem Reichtum profitieren, den sie erarbeitet haben. Wir unterstützen Initiativen, die prekäre Beschäftigung dorthin drängen, wo sie hingehört: in die Vergangenheit. Reichtum muss endlich um verteilt werden, gerade und auch in Bayern. Geld ist genug da.

WOHNEN: Wir fordern mehr öffentlichen, sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau mit bezahlbaren Mieten für Normal- und Geringverdiener. Dafür bedarf es jährlich bayernweit mindestens 40 000 Sozialwohnungen mit dauerhafter Bindung. Der Zahlenjongleur Söder hat den GBW-Skandal zu verantworten, verspricht nun je nach Lust mit 2000, 4000 oder 10000 Wohnungen, die er bauen möchte: Er kommt nicht aus München, aber eigentlich wirst du auch in Nürnberg mit solchen Zahlen vom Platz gejagt.“

(KH)

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