Intendant Harald Molocher und Bürgermeister Dieter Rampe schauen zuversichtlich in die Zukunft der Altmühlseefestspiele

Muhr am See – Bürgermeister Dieter Rampe zeigte sich zusammen mit Intendant Harald Molocher und dem Vorsitzenden des Freundeskreises der Altmühlseefestspiele Michael Reidelshöfer zufrieden mit der diesjährigen Spielzeit der Altmühlseefestspiele.

von links: Bürgermeister Dieter Rampe, Intendant Harald Molocher und Michael Reidelshöfer vom Freundeskreis waren sehr zufrieden mit der abgelaufenen Spielzeit

Intendant Harald Molocher betonte beim abschließenden Pressegespräch das in der Theaterarbeit nicht immer voraus berechnet werden kann wie ein Stück beim Publikum angenommen wird und dadurch auch nicht immer kostendeckend geplant und gearbeitet werden kann. Er möchte den Altmühlseefestspielen als Festival einen festen Platz in der Kulturregion des westlichen Mittelfrankens neben Dinkelsbühl und Feuchtwangen verschaffen. Die Festspiele sind seiner Meinung nach wichtig für die Gemeinde Muhr am See, die Stadt Gunzenhausen und die ganze Region und dürfen daher auch nicht mehr in Frage gestellt werden. Obwohl der Kartenverkauf zu Beginn der Festspiele etwas schleppend war ist Harald Molocher mit der diesjährigen Theatersaison in Muhr am See sehr zufrieden. Von insgesamt 3.600 möglichen Karten für den kompletten Festspielverlauf konnten dieses Jahr 2.700 Karten verkauft werden und viele Theaterbetriebe wären mit einer derartigen Auslastung ihrer Vorstellung mehr als zufrieden stellte Intendant Molocher zufrieden fest. Alle vier Stücke waren ein Erfolg wobei mit dem Stück „Paradiso“ am Ufer des Altmühlsees das einmalige Wagnis geglückt ist Theater und Natur direkt miteinander zu verbinden.

Auch Bürgermeister Dieter Rampe war mit den erzielten Zuschauerzahlen sehr zufrieden. Obwohl der Zuschuss aus dem Kulturfonds des Freistaats Bayern im kommenden Jahr wegfallen wird hat sich der Gemeinderat in seiner vergangenen Sitzung einstimmig für die Weiterführung der Altmühlseefestspiele in den kommenden Jahren ausgesprochen berichtete Dieter Rampe. Dieser finanzielle Verlust kann aber durch den verstärkten Verkauf der Firmenpaketangebote wieder eingefangen werden. Intendant Harald Molocher bestärkte den Bürgermeister in dieser Auffassung und betonte, dass Muhr am See bereits eine gewisse Theatertradition besitzt und die Altmühlseefestspiele ein fester Begriff bei allen Theaterschaffenden in Deutschland sind. Kultur ist nicht immer ein Gewinngeschäft aber für die Lebensqualität der Menschen in der Region dringend erforderlich begründete er den notwendigen Bestand der Festspiele.

Für das kommende Jahr der Festspiele hat Intendant Molocher bereits ein Konzept in Arbeit: Die Festspiele werden wieder über rund sechs Wochen im gleichen Zeitraum nach den Pfingstferien von Juni bis Juli ablaufen. Er wird dabei versuchen wieder vier Stücke dem Publikum zu präsentieren. Sie werden sich aus einem Kinderstück, zwei Inszenierungen für Erwachsene in Muhr am See und einer Inszenierung am Altmühlsee zusammensetzen. Bei den Altmühlseefestspielen muss auch weiterhin die Qualität an erster Stelle stehen damit Muhr am See als Theaterstandort der Leuchtturm der Theateraufführungen in der Region bleiben kann fasste Harald Molocher die Ziele seiner Planungen zusammen.

Auch Michael Reidelshöfer, der Vorsitzende des Freundeskreises der Altmühlseefestspiele, war begeistert vom Verlauf der diesjährigen Festspielsaison. Er will mit dem Freundeskreis die Altmühlseefestspiele das ganze Jahr über in den Fokus der Öffentlichkeit rücken und kann sich dabei auf ein hervorragendes Team von Mitarbeitern verlassen lobte er die große Unterstützung seiner Arbeit. Es wird auch dieses Jahr bei der Gunzenhäuser Kirchweih ein Wagen der Altmühlseefestspiele beim Festzug mitfahren und es ist auch dieses Jahr wieder ein Weinfest und ein Weihnachtsstück im AIZ geplant berichteten Harald Molocher und Michael Reidelshöfer

Die Altmühlseefestspiele sind ein Gesamtprojekt aus drei Säulen geworden waren sich alle Beteiligen einig. Durch die Aufgabenverteilung auf den Freundeskreis, die Gemeinde und die Künstler gehen die Festspiele einen guten Weg in die Zukunft bei dem jede einzelne Säule zum Gelingen des Gesamtkonzepts beiträgt und ihren eigenständigen Anteil hat.

(KH)

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.