MdL Wolfgang Hauber war im Rahmen seiner Besuchsreihe zu Gast im mittelfränkischen Dinkelsbühl bei OB Dr. Christoph Hammer

Weißenburg – Dinkelsbühl – Im Rahmen seiner Besuchsreihe war MdL Wolfgang Hauber diese Woche zu Gast im mittelfränkischen Dinkelsbühl und führte einen ausführlichen Informationsaustausch mit dem Dinkelsbühler Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer durch.

Dinkelsbühls Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer (li) begrüßt MdL Wolfgang Hauber im Rathaus Dinkelsbühl (Quelle: Stadt Dinkelsbühl).

Thema war unter anderem die Bahnreaktivierung Dombühl-Dinkelsbühl-Nördlingen. Beide waren sich einig, dass diese Maßnahme eine wichtige Weichenstellung sei, um die Wirtschaftsregionen in Nord-Süd-Richtung besser zu verbinden. Zur Sprache kam in diesem Zusammenhang auch, dass die Neuregelung zur Finanzierung von Eisenbahnkreuzungen (Bahn/Straße) leider nur auf von die vom Bund betriebenen Bahnstrecken anzuwenden sei. Nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz entfällt der kommunale Kostenanteil bei diesen Bahnstrecken. Die Bahnlinie Dombühl-Dinkelsbühl-Nördlingen soll jedoch nicht vom Bund betreiben werden.

Es wurden aber auch Themen aus dem Bereich Kultus und ganz aktuell – das innerdeutsche Beherbergungsverbot für Gäste aus Corona-Risikogebieten – diskutiert. Zufrieden zeigte sich Dr. Hammer nach dem drastischen Rückgang der Besucherzahlen zu Beginn der Corona-Krise damit, dass im August 2020 in Dinkelsbühl sogar höhere Übernachtungszahlen, im Vergleich zum Vorjahr, registriert werden konnten.

Schließlich wurde noch das geplante Center-Parcs-Projekt am Brombachsee diskutiert. MdL Hauber sieht darin eine große Entwicklungschance nicht nur für das Fränkische Seenland, sondern weit darüber hinaus. Er berichtete aus einem Gespräch mit dem Rothenburger Oberbürgermeister Dr. Naser, der sich positive Effekte für den Tourismusbereich seiner Stadt erhofft.

Dr. Hammer hierzu: „Vor gut zehn Jahren habe ich selber mit meiner Familie im Center Parcs in der Vulkaneifel unseren Sommerurlaub verbracht. Wir alle waren von dem Freizeitangebot, der Konzeption, der Nachhaltigkeit und der ökologischen Ausrichtung des Unternehmens begeistert. Bei meiner Rückkehr habe ich mich damals für die Stadt Dinkelsbühl um einen weiteren Standort beworben – leider ohne Erfolg.“

Dr. Hammer weiter: „Zu der Entscheidung von Center Parcs, im Landkreis Weißenburg – Gunzenhausen nun einen weiteren Freizeitpark zu errichten, kann ich nur gratulieren. Darüber hinaus können auch wir ‚Anreinergemeinden‘ uns über diesen Schritt nur freuen. Ich bin mir absolut sicher, dass viele Besucher ihren Weg auch in unsere Stadt finden werden und damit u.a. zu einer Stärkung des Einzelhandels und der Gastronomie beitragen werden. Somit kann ich nur hoffen, dass auch im Interesse von unserer Stadt Dinkelsbühl das Projekt alsbald realisiert wird.“

MdL Wolfgang Hauber abschließend: „Die Chancen für die Region beim Center Parcs Projekt überwiegen die befürchteten Nachteile. Arbeitsplätze, wirtschaftliche Entwicklung, touristische Entwicklung und vor allem auch der Ausbau der Infrastruktur oder die Entwicklung unseres Fränkischen Seenlandes zu einer klimaneutralen Ferienregion seien hier stellvertretend genannt. Unsere Region wird hiervon profitieren. Dies bestätigte sich für mich auch wieder im Gespräch mit Dr. Hammer.“

Quelle: Wolfgang Hauber MdL (Freie Wähler)

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