Muhr am See – Schon seit 15 Jahren treffen sich die Muhrer Strickdamen regelmäßig am Mittwoch in der Bäckerei Herzog um den Nachmittag gemeinsam bei guten und lustigen Gesprächen und Handarbeiten zu verbringen. Die Vorsitzende Anna Nebert eröffnete die kleine Feier zum Kristalljubiläum mit einen Sektempfang. Danach saßen die Damen bei Kaffee und Kuchen zusammen um sich über die letzten 15 Jahren zu unterhalten und kleine Anekdoten aus dieser Zeit zu erzählen.

Anni Nebert bedankte sich bei Bürgermeister Stephan Hoyer für seinen Besuch und bei der Familie Herzog für die dauerhafte Unterstützung der Strickdamen und die großzügige Spende des Sektes und des Orangensaftes für den Begrüßungsempfang.
Die Muhrer Strickdamen sind für Bürgermeister Stephan Hoyer mehr als eine reine Handarbeitsgruppe. Stricken ist für ihn ein Zeichen für Gesellschaft und Entschleunigung. Es verbindet die Generationen und die wöchentlichen Treffen der Strickdamen bieten den einzelnen einen konstanten Anlaufpunkt und ein gesellschaftlicher Beitrag, der das kulturelle Leben in der Gemeinde Muhr am See bereichert.
Anna Nebert hat nicht nur die Feierlichkeiten zum 15jährigen Jubiläum organisiert sonder führte auch durch den Nachmittag. Die Strickdamen haben sich vor 15 Jahren als Nachfolger der Muhrer Rocknstuben im alten Café Herzog in Muhr gegründet berichtete sie in einem kleinen Rückblick auf die vergangenen Jahre. Nach dem Umzug in das Café im Gewerbepark sind die Strickdamen von anfangs 7 Frauen auf eine Gruppe von jetzt 15 Damen angewachsen, die sich jeden Mittwoch um 15 Uhr zwanglos zum Stricken, Häkeln und Unterhalten im Café Herzog treffen.
Die Handarbeiten beschränken sich aber nicht nur auf die Bekleidung sondern die Damen fertigen auch viele Dekoartikel an was man an der schönen selbstgefertigten Tischdeko sehen konnte. Die Muhrer Strickdamen beteiligen sich aber auch an einem sozialen Projekt und stricken für ein Krankenhaus Söckchen, Mützchen und Handschuhe für die neugeborenen Babys.
Stricken ist aber nicht nur ein altes Handwerk sondern wird auch als modernes Antistressmittel eingesetzt. Es fördert nachweislich die psychische und physische Gesundheit und wirkt wie eine Meditation. Die gleichmäßigen rhythmischen Bewegungen senken Blutdruck und Herzfrequenz und reduziert den Stresshormonspiegel. Dadurch wird im Gehirn der Stoff Serotonin freigesetzt.
Anna Nebert bedankte sich bei ihren Damen für die langjährige treue und Unterstützung und hofft dass die Strickdamen noch lange regelmäßig treffen können.
(KH)








