Nach Auslandssemestern in Österreich und Norwegen: Drei Studierende erhalten Stipendien des Förderkreises der Hochschule Ansbach

Ansbach – Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Vorgehensweisen. Karin Bucher, die
erste Vorsitzende des Förderkreises der Hochschule Ansbach e.V. und Max Heller, der stellvertretende
Vorsitzende des Förderkreises, übergaben die jährlich vergebenen Stipendien an herausragende Studierende in diesem Jahr per Videokonferenz.

Am Montag, den 16.11., erhielten drei Studierende der Hochschule Ansbach jeweils eine Urkunde sowie einen Scheck über 500 Euro zugesprochen – die „Übergabe“ fand aufgrund der Corona Einschränkungen vorerst nur am Bildschirm statt. „Das Stipendium vergeben wir für hervorragende Leistungen an der Hochschule Ansbach und auch für den Mut ins Ausland zu gehen, dort neue Wege zu
gehen und auch dort Leistungen zu bringen und erfolgreich zu sein“, erklärte Karin Bucher vor der Vergabe. Bucher empfahl den geförderten Studierenden zudem, das Stipendium und die damit verbundene Urkunde bei künftigen Bewerbungen als Pluspunkt mit anzuführen.

Ein Stipendium in Höhe von jeweils 500 Euro erhielten insgesamt drei Studierende. Deren Auslandssemester war zudem auch über das Erasmus-Programm gefördert worden.
Durch den Förderkreis unterstützt werden:

Nick Bezold, Student der Wirtschaftsinformatik im 5. Semester: Der 22-Jährige studierte im Sommersemester 2020 an der FH JOANNEUM in Graz und belegte dort Kurse in den Bereichen
Informationsmanagement und Modern Software Development. „Mein Hauptziel war zu sehen, was andere Hochschulen anders machen und was sie von der Hochschule Ansbach unterscheidet – und auch, andere Menschen kennenzulernen“, erklärte Bezold. Sein Studium in Graz bestand überwiegend aus Projektarbeiten, die in Corona-Zeiten weitgehend online durchgeführt wurden. „Die Umstellung auf Teams hat wunderbar funktioniert. Ich bereue es nicht, dieses Auslandssemester gemacht zu haben“, versicherte Bezold.

Annika Fröhlich, Ressortjournalismus-Studentin im 7. Semester. Die 22-Jährige studierte ein Semester lang in Norwegen. „Ich habe dort zwei verschiedene Module belegt, dabei gab es sehr viele Gastdozenten und Exkursionen, so dass ich in verschiedenste Themenbereiche Einblicke bekommen habe“, berichtete Annika Fröhlich. Die Vorlesungen wurden auf Englisch gehalten. Da Annika Fröhlich ihr Auslandssemester in Oslo bereits vor der Corona-Pandemie absolviert hatte, konnte sie die vorlesungsfreien Tage nutzen, um das Land zu erkunden. „Norwegen ist ein wunderschönes Land. Es war spannend, Norweger kennenzulernen und Freunde aus aller Welt zu finden“, versicherte Fröhlich, die derzeit ein Praxissemester in der Online-Redaktion der Zeitschrift Kicker in Nürnberg absolviert.

Felix Kosmann, Student der Angewandten Ingenieurwissenschaft, Schwerpunkt Nachhaltige Gebäudetechnik, im 7. Semester. Der 22-Jährige belegte bei seinem Auslandssemester an der Universität Innsbruck vor allem Module im Bereich der Energie- und Umwelttechnik. „Das war eine gute Ergänzung zu meinem Studiengang“, erläuterte Kosmann, der bei seinem Aufenthalt in Österreich die Zusammenarbeit mit Studierenden aus aller Welt schätzen lernte. „Es war eine interessante Erfahrung mit Studenten aus verschiedenen Kulturen – beispielsweise aus Australien, aus Asien und aus Afrika – eine Woche lang an einem Projekt zu arbeiten“, berichtete Kosmann. Der 22-Jährige, der derzeit seine Bachelorarbeit erstellt, hat vor, nach Abschluss seines Bachelor-Studiums an der Hochschule Ansbach nach Innsbruck zurückzukehren, um dort ein Master-Studium zu absolvieren.

Quelle. Förderkreis der Hochschule Ansbach e. V. c/o IHK-Geschäftsstelle Ansbach – Karin Bucher

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