Gunzenhausen – Morbus Parkinson, die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung nach Alzheimer, stellt Hausärzte und Altersmediziner vor zunehmende Herausforderungen. Mit der steigenden Lebenserwartung und der epidemiologischen Entwicklung in Westeuropa wird in den kommenden Jahren mit einem deutlichen Anstieg der Parkinson-Fälle gerechnet.

Chefarzt Dr. med. Markus Wach informiert in seinem Vortrag über die Parkinson-Krankheit. Im Nachgang der Veranstaltung können Interessierte gerne Fragen stellen.
Parkinson gehört zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen im höheren Lebensalter – und wirft bei Betroffenen und Angehörigen viele Fragen auf. Antworten darauf gibt der Vortrag von Dr. Markus Wach, Chefarzt der Geriatrie am Klinikum Altmühlfranken Gunzenhausen.
Die Erkrankung zeigt sich oft zunächst durch Symptome wie Zittern, verlangsamte Bewegungen oder Muskelsteifheit. Doch Parkinson ist weit mehr als eine Bewegungsstörung: Auch Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen oder kognitive Veränderungen können auftreten. Gerade im höheren Lebensalter stellt dies besondere Anforderungen an Diagnostik, Therapie und Betreuung.
Im Mittelpunkt des Vortrags steht der ältere Patient, der mit Parkinson in die Geriatrie kommt.
Typische Fragen, die viele Betroffene und Angehörige beschäftigen, sind unter anderem: Woran erkennt man Parkinson? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für ältere Patienten? Wie lässt sich die Lebensqualität im Alltag erhalten? Und welche Rolle spielen Bewegung, Ernährung und soziale Unterstützung?
Dr. Markus Wach erläutert verständlich und praxisnah, wie moderne geriatrische Versorgung auf die individuellen Bedürfnisse älterer Patientinnen und Patienten eingeht. Dabei wird auch deutlich, wie wichtig ein interdisziplinärer Ansatz ist, bei dem Medizin, Pflege und Therapie eng zusammenarbeiten.
„Unser Ziel ist es, Orientierung zu geben und Unsicherheiten abzubauen“, so der erfahrene Mediziner. „Gut informierte Patientinnen und Patienten können aktiv zum Umgang mit ihrer Erkrankung beitragen.“
Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Betroffene als auch an Angehörige der Parkinson-Krankheit. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen.
Der Vortrag „Parkinson in der Geriatrie“ findet am Dienstag, 16. Juni 2026, um 19 Uhr im Rahmen der Vortragsreihe „Gesundheit im Dialog“ im Konferenzraum „Brombachsee“ im Klinikum Altmühlfranken statt.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Quelle und Bild: Klinikum Altmühlfranken – Johanna Müller
