Weißenburg – Ob jung oder alt – eine Vorsorgevollmacht kann im Ernstfall viel regeln und entlasten. Um dieses Thema ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken, hat die Betreuungsstelle im Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen gemeinsam mit den Betreuungsvereinen der AWO und der Caritas eine Wanderausstellung zum Thema „Vorsorgevollmacht“ entwickelt. Diese wird derzeit bis Mitte August lang in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Mittelfranken-Süd in Weißenburg gezeigt.

(Bildnachweis: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen / Ramona Herzog)
„Es ist uns ein Anliegen, die Bürgerinnen und Bürger über die Wichtigkeit einer Vorsorgevollmacht zu informieren und ihnen praktische Unterstützung bei der Erstellung an die Hand zu geben. Die Ausstellung bietet hierfür eine hervorragende Möglichkeit“, so Susanne Marthol von der Betreuungsstelle des Landkreises.
Eine Vorsorgevollmacht ist ein wichtiges Instrument, um die eigene Handlungsfähigkeit für den Fall vorzubereiten, wenn man selbst nicht mehr in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen oder seinen Willen zu äußern. Das Notfallheft des Landratsamtes, in dem sich alle Vorsorgeunterlagen befinden, liegt zum Mitnehmen in der Ausstellung bereit. Zudem informieren Flyer über die Arbeit der Betreuungsvereine. Wer Interesse an einer Beratung zum Thema hat, kann sich an die beiden Betreuungsvereine der AWO und der Caritas wenden.
Die Wanderausstellung „Vorsorgevollmacht“ beginnt am 17. Juli in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Mittelfranken Süd in Weißenburg (Friedrich-Ebert-Straße 11, 91781 Weißenburg i. Bay.) Ab dem 18. August ist die Ausstellung im Klinikum Altmühlfranken in Weißenburg zu sehen und ab dem 22. September in der Altmühltherme in Treuchtlingen. Weitere Termine sind in Gunzenhausen geplant.
Wer die Ausstellung gerne anbieten möchte, kann sich bei den Mitarbeiterinnen der Betreuungsstelle melden (09141 902-462).
Des Weiteren sind im Laufe des Jahres noch Vorträge zum Thema Vorsorgevollmacht geplant und auch ein Beglaubigungstag soll angeboten werden. Die Termine werden zeitnah bekanntgegeben.
Quelle: Landratsamt WUG – Nico Kögel
