Stadt Gunzenhausen – mit Kindern gemeinsam ein Stück Zukunft pflanzen

Gunzenhausen – In den letzten Jahren wurden auf zahlreichen städtischen Grundstücken klimaresistende Bäume gepflanzt. Der Grund hierfür findet sich nicht nur im ambitionierten Pflanzprojekt „1200 Bäume für Gunzenhausen“ – immerhin haben wir die Hürde längst genommen. Vielmehr sind Bäume beste Kohlenstoffspeicher und sorgen in ausreichender Menge dafür, dass sich unsere Erde nicht übermäßig erwärmt. Dazu geht es unserem heimischen Wald gar nicht gut und der Klimawandel setzt ihm ordentlich zu. Wir alle sollten unseren aktiven Beitrag leisten, den vom Reden allein wird die Erde nicht gesunden. Als zukunftsorientierte Stadt gehen wir vorneweg und haben vor kurzem mit Kindern aus dem Löhe-Kinder- und Familienzentrum zehn neue Bäume im an die KiTa angrenzenden Spitalwäldchen gepflanzt. Tatkräftig unterstützt wurde die Pflanzaktion von den Förstern Bernhard Leidel (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten) und Gernot Handke (Forstbetriebsgemeinschaft Franken-Süd wV).

In dem kleinen Wäldchen waren einige Bäume eingegangen und es klafften mittlerweile große Lücken. Der Wunsch nach Ersatz war groß, denn Bäume sind nicht nur Klimaretter Nummer 1 und sehen gut aus, sondern sie spenden im Sommer zusätzlich erholsamen Schatten. Gemeinsam mit ihren fachlichen Partnern hat die Stadt Gunzenhausen daher reagiert und auch das Kinder- und Familienzentrum für die gemeinsame Pflanzaktion begeistern können. „Baumpflanzungen sind ein sichtbarer, direkter und leicht umsetzbarer Beitrag zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit“, erklärt Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „Wir möchten Kinder frühzeitig an Umweltthemen heranführen und sie für den Erhalt der Natur begeistern. Ich danke allen Beteiligten für die Umsetzung und bin stolz darüber, wie die Kinder mit angepackt haben. Im Kampf gegen den Klimawandel zählt jeder einzelne Baum!“

Für die Kinder war die Aktion nicht nur ein großer Spaß, sondern auch sehr lehrreich. Die beiden Förster standen mit Rat und Tat zur Seite, erklärten den Pflanzvorgang und unterstützen beim Anbringen des Schutzzaunes. Jeder gepflanzte Baum gehört einer Sorte an, die in der Vergangenheit bereits zum „Baum des Jahres“ gekürt wurde. Von der Eibe, über die Vogelkirsche bis hin zum Wildapfel fanden so die unterschiedlichsten Arten eine neue Heimat. Zu jedem eingepflanzten Baum hatte Bernhard Leidel altersgerechtes Infomaterial mitgebracht, über das die Buben und Mädchen im Nachgang in den Kindergartengruppen sprechen konnten.

In Gunzenhausen verstehen wir Baumpflanzungen als Beitrag zur grünen Stadtentwicklung. Unser Handeln berücksichtigt Natur-, Klima- und Ressourcenschutz, Lebensqualität und soziale Bedürfnisse zugleich. Das Ziel ist eine lebenswerte und klimaresiliente Stadt, in der Grün- und Freiräume integraler und akzeptierter Bestandteil der Infrastruktur sind. „Mit einer solchen Pflanzaktion verfolgen wir daher ökologische, soziale und ökonomische Ziele“, so Christina Bickel, Leiterin des städtischen Liegenschaftsamtes. „Wir möchten Gunzenhausen widerstandsfähiger gegen den Klimawandel machen, dabei die Lebensqualität verbessern und gesunde öffentliche Räume schaffen. Für jetzt und für morgen.“

Quelle und Bilder: Stadt Gunzenhausen – Manuel Grosser

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