„Trachtler lassen sich nicht unterkriegen!“

Greding – Wie so viele Veranstaltungen muss in diesem Jahr auch der traditionelle Gredinger Trachtenmarkt der Corona-Pandemie zum Opfer fallen. Seit Jahren lockte die größte und renommierteste Trachten-Fachmesse Deutschlands über 10.000 Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland in die Schwarzachstadt. 

Doch: „Trachtler lassen sich nicht unterkriegen!“ – dieses Motto haben die drei Veranstalter, der Bayerische Landesverein für Heimatpflege, der Bezirk Mittelfranken und die Stadt Greding, jetzt ausgerufen und verlegen den Gredinger Trachtenmarkt kurzerhand ins Internet.

Am Sonntag, 6. September, können Trachtenfans ab 11 Uhr live auf Facebook staunen, mitmachen, zugucken und sogar einkaufen. Die Händler stellen sich in kurzen Videobeiträgen vor und bieten auf einem virtuellen Rundgang über den Markt ihre Waren feil. Das Angebot der „Standler“ reicht vom Trachtenstoff bis zum Charivari, vom Haarkranz bis zum Dirndlschmuck. Für eine zünftige musikalische Umrahmung sorgt die Arbeitsgemeinschaft Fränkische Volksmusik, Mitglieder des Deutschen Trachtenverbands führen virtuell neue Tänze vor. Auch das Handwerk kommt bei diesem ganz speziellen Trachtenmarkt nicht zu kurz: Korbflechter, Perlenstricker, Tuchmacher, ein Federkielsticker sowie eine Trachtenschneiderin und eine Kronenmacherin, die Flitterkränze herstellt, zeigen ihr Können. Die Leiterin der Trachtenforschungs- und -beratungsstelle des Bezirks Mittelfranken, Katrin Weber, moderiert das Spektakel live aus dem Kulturhaus in Stein. Dort können Interessierte auch vom Bildschirm aus Einblicke in das historische Trachtenarchiv gewinnen.

Gredings Erster Bürgermeister Manfred Preischl wird den Markt offiziell eröffnen, Bezirkstagspräsident Armin Kroder richtet seinerseits Grußworte an die Gäste.

Der erste virtuelle Gredinger Trachtenmarkt findet statt unter: https://www.facebook.com/events/496143794583206/.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.trachtenforschung.de,  www.heimat-bayern.de oder www.greding.de zu erfahren.

Quelle und Bilder: Bezirk Mittelfranken – Pressestelle

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