Gunzenhausen – Beim traditionellen politischen Aschermittwoch mit Fischessen im Gasthaus „Altes Rathaus“ bei Erika Wüst in Gunzenhausen versammelten sich zahlreiche Mitglieder, Freunde und Unterstützer der CSU Gunzenhausen. In geselliger Atmosphäre wurden nicht nur Fisch und Kartoffeln gereicht, sondern auch klare politische Botschaften formuliert.

Geschlossene Unterstützung für Gunzenhausen
Ortsvorsitzender Manuel Blenk eröffnete den Abend und begrüßte die zahlreichen Gäste. Besonders freute er sich über den Besuch von Altlandrat Gerhard Wägemann mit Ehefrau Cristine. Mit ihrer Anwesenheit signalisierten sie ihre enge Verbundenheit mit Gunzenhausen sowie ihre Unterstützung für die CSU Gunzenhausen und Bürgermeisterkandidat Matthias Hörr im anstehenden Kommunalwahlkampf. Ebenso herzlich begrüßt wurden Bürgermeister Karl-Heinz Fitz mit Ehefrau Angelika sowie Dr. Ingo Friedrich mit Ehefrau Britta.
Rückblick auf zwölf erfolgreiche Jahre
In seinem Grußwort zog Bürgermeister Karl-Heinz Fitz eine Bilanz der vergangenen zwölf Jahre. Gemeinsam mit dem Stadtrat und der Gunzenhäuser CSU sei es gelungen, die Stadt in vielen Bereichen weiterzuentwickeln und wichtige Projekte umzusetzen. Fitz betonte das vertrauensvolle Miteinander als Grundlage für eine stabile und erfolgreiche Stadtpolitik.
Blick nach vorn: Gunzenhausen 2032+X
Hauptredner des Abends war Bürgermeisterkandidat Matthias Hörr. Er richtete den Blick konsequent nach vorne und erläuterte seine Vorstellungen für die kommenden sechs Jahre und darüber hinaus. Sein Ziel: Gunzenhausen wirtschaftlich stark, sozial ausgewogen und infrastrukturell zukunftsfähig aufzustellen. Dabei stellte er die Themen Stadtentwicklung, solide Finanzen und nachhaltige Investitionen in den Mittelpunkt.
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Klare Worte zu aktuellen Debatten
Im traditionellen Stil des politischen Aschermittwochs fand auch Ortsvorsitzender Manuel Blenk deutliche Worte. Inhaltlich setzte er sich mit Forderungen einzelner Stadträte auseinander, die einerseits zu berechtigtem Sparen aufrufen, andererseits jedoch kostenintensive freiwillige Leistungen verlangen – etwa den Neubau sozialen Wohnraums durch die Stadt anstelle günstigerer privater Lösungen oder die umfassende Sanierung städtischer Wohnungen, ohne anschließend marktgerechte Mieten zu verlangen. Die Stadt verfüge derzeit noch über rund 140 bis 150 Wohnungen; besonders marode Objekte seien in den vergangenen Jahren bereits verkauft worden. Wer Sanierung ohne realistische Refinanzierung fordere, müsse auch die haushaltsrechtlichen Konsequenzen benennen.
Waldbad-Debatte: Sachlichkeit statt Unterstellungen
Deutlich wies Blenk eine Unterstellung des SPD-Stadtrats Stefan Bauer zurück. So erklärte Stadtwerke-Chef Roland Dücker laut Medienberichten, man wolle vorbereitet sein, wenn passende Förderprogramme zur Verfügung stünden. Dazu brauche es selbstverständlich eine Vorstellung davon, was gemacht werden müsse und welche Kosten entstehen könnten. Bereits vor vier bis fünf Jahren seien grobe Sanierungskosten geschätzt worden; auch 2022 sei öffentlich über den Sanierungsbedarf berichtet worden. Ohne grobe Planung keine grobe Kostenschätzung – das sei haushaltsrechtlich wie betriebswirtschaftlich logisch. Wer in den Haushaltsberatungen anwesend gewesen sei, wisse, dass diese Überlegungen weder neu noch „erfunden“ seien. Matthias Hörr trenne seine berufliche Tätigkeit als Wirtschaftsförderer strikt von seiner Kandidatur. Ihm Erfindungen oder die Weitergabe nichtöffentlicher Inhalte zu unterstellen, sei haltlos und politisch unsauber. Beim Waldbad gehe es um die Zukunft einer wichtigen Einrichtung für Gunzenhausen – nicht um persönliche Angriffe. Sachlichkeit müsse Vorrang haben. Das Waldbad sei ein bedeutender Bestandteil der städtischen Infrastruktur und Lebensqualität. Die CSU Gunzenhausen stehe für eine vorausschauende Planung, die Fördermöglichkeiten nutze und gleichzeitig verantwortungsvoll mit Steuergeldern umgehe.
Reutberg III: Keine Zahlen, aber viele Behauptungen
Abschließend verwies Blenk auf die Diskussion um mögliche Bauplatzpreise im Baugebiet Reutberg III – vor Allem von Peter Reitmaier. Diese Widersprüchlichkeit zeige, dass es nicht um Sachfragen, sondern um politische Zuspitzung gehe. Der politische Aschermittwoch der CSU Gunzenhausen machte deutlich: Die CSU steht geschlossen hinter ihrem Bürgermeisterkandidaten Matthias Hörr und setzt auf Sachlichkeit, solide Finanzpolitik und klare Zukunftsaussichten für Gunzenhausen. Tradition, Gemeinschaft und politische Klarheit – dafür stand dieser Abend im Alten Rathaus.
Bericht & Bilder: CSU Gunzenhausen
