Unabhängige Wähler nominieren Stadtradtkandidaten für Ornbau

Ornbau – Die Sprecherin der Unabhängigen Wähler Ornbau (UWO) und Zweite Bürgermeisterin Diana Fichtner zeigte sich bei der Nominierungsversammlung der Stadtratsliste enttäuscht über das vergleichsweise geringe Interesse. Während zwei vorausgehende Informationsveranstaltungen zu aktuellen kommunalpolitischen Themen noch über 200 Bürgerinnen und Bürger angelockt hatten, nahmen an der Nominierungsversammlung lediglich 24 stimmberechtigte Personen sowie einige Gäste teil.

Foto: Mathias Göttler

„Es war in den vergangenen Monaten sehr schwierig, Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtratsliste zu gewinnen. Meist wurde Zeitmangel als Grund einer Absage genannt“, so Fichtner. Umso erfreuter sei sie, dass nun dennoch zwölf Kandidatinnen und Kandidaten für die Liste gewonnen werden konnten. Auf die Frage, ob eine weitere Liste aufgestellt werde, erklärte sie: „Mir ist nichts bekannt.“ Im Rahmen der Versammlung lobte Fichtner zudem Bürgermeister Marco Meier für dessen Engagement in den vergangenen fast sechs Jahren: „Ornbau hat sich fantastisch entwickelt.“

In seinem Bericht betonte Meier, dass in Ornbau „Frieden eingekehrt“ sei und der Stadtrat konstruktiv zusammenarbeite: „Es werde trotzdem viel diskutiert, aber am Ende gemeinsam entschieden, umgesetzt und akzeptiert. Ein Schwerpunkt seiner Amtszeit sei es gewesen, die Gemeinschaft zu stärken und das Image der Stadt zu verbessern. Besonders zu Beginn sei es wichtig gewesen, die „stark angeschlagene Finanzsituation“ zu stabilisieren und viele bereits begonnene Projekte zu Ende zu bringen.

Die Pro-Kopf-Verschuldung werde bis Jahresende auf unter 500 Euro sinken. Gleichzeitig habe die Stadt weiter investiert, unter anderem in:

Erschließung des Baugebiets Am Schimmelwasen

Sanierung der Turnhalle (81 % Förderung)

Neubau des Filtratwasserbehälters der Kläranlage (70 % Förderung)

Beginn der Stadtmauer-Sanierung

Restaurierung des Bievre-Grabmals

Aufbau eines Bürgerhauses für Seniorenarbeit

Aufwertung sämtlicher Spielplätze im Stadtgebiet

Einführung eines Ehrenamtsabends und einer neuen Satzung zur Verleihung einer Bürgermedaille

Auch beim Nahwärmenetzausbau, Breitband und der Sanierung des Feuerwehrhauses gehe es weiter voran. Die hausärztliche Versorgung werde auf zukunftsfähige Beine gestellt. Zahlreiche Projekte stünden bereits in der Vorbereitung, um Ornbau für alle Generationen attraktiv weiterzuentwickeln – ohne den historischen und gesellschaftlichen Charme zu verlieren. Zudem seien neben bewährten Veranstaltungen neue Formate erfolgreich etabliert worden, darunter Heimatwandern, Kultur in der Altstadt, die Thekentour sowie der Brückenschoppen. Für die kommende Wahlperiode gelte es, die angestoßenen Projekte verantwortungsvoll weiterzuführen, Pflichtaufgaben zuverlässig zu erfüllen und dennoch Raum für neue Ideen und Visionen zu lassen.

Die Stadtratsliste wurde einstimmig im Block gewählt. Das Durchschnittsalter der zwölf Kandidierenden beträgt 40 Jahre. Die Liste führt Bürgermeister Marco Meier an, der betonte, dass er – auch im Falle einer Wahl zum Landrat – mit seiner Freundin in Ornbau bleiben und, sofern gewünscht, weiterhin kommunalpolitisch aktiv sein werde.

Auf Platz 2 folgt die Zweite Bürgermeisterin Diana Fichtner.

Weitere Kandidatinnen und Kandidaten:
3. Annika Herrmann (18, Schülerin – jüngste Kandidatin)
4. Katrin Netter
5. Gert Hackeneis
6. Dominik Hauff
7. Hanne Kleider

Auf den weiteren Plätzen kandidieren die amtierenden Stadträte:
8. Markus Hellmann (53, ältester Kandidat)
9. Sebastian Weeger
10. Daniel Hesse
11. Stefan Sellinger
12. Mario Lindemann

Fichtner betonte in ihrem Schlusswort die berufliche Vielfalt der Liste und freute sich darüber, dass es gelungen sei, deutlich mehr Frauen zu motivieren.

„Gemeinsam weiterhin für Ornbau“, lautete das Fazit der Nominierungsversammlung.

Quelle: Unabhängigen Wähler Ornbau (UWO) – Diana Fichtner, Sprecherin

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