Altmühlsee – Seit rund einem Monat laufen die Bauarbeiten für den Wasserpflanzenschutz am Ostufer des Altmühlsees.

Hierbei wird eine Wasserfläche von rund 2.700 m² mithilfe eines Netzes abgesperrt, so dass Fische und Wasservögel nicht in diesen Bereich eindringen können. So können sich die Wasserpflanzen ungestört entwickeln. Wasserpflanzen nehmen beim Wachsen Nährstoffe aus dem Wasser auf und wirken sich somit positiv auf die Wasserqualität aus.
Das Netz ist ein Pilotversuch, um zu testen, ob sich die Wasserpflanzen bei einem Schutz vor Verbiss durch Wasservögel und Fische besser entwickeln als im restlichen See, wo die Beeinträchtigungen hoch sind.
Hierzu wurden in den letzten Wochen bereits zahlreiche Eisenstangen gesetzt. Ab nächster Woche laufen die Vorbereitungen für das Abspannen dieser Stangen, die später das Netz tragen sollen. Das Wasserpflanzenschutznetz muss mit massiven Betonelementen vor dem Druck von Wind, Wellen und Eisgang geschützt werden.
Die Steine werden mithilfe einer Arbeitsplattform, die in der Kalenderwoche 35 aufgebaut wird, an die richtigen Stellen im See transportiert und abgelassen. Das Floß verbleibt für rund drei Wochen im See.
In diesem Zuge kommt es in den nächsten Wochen zu einer Sperrung des Fußweges an der Baustelle, am Ostufer, Höhe Laubenzedel. Die Fußgänger können hier auf den Fahrradweg ausweichen.
Das Baumaterial für das Wasserpflanzenschutznetz wird mittels LKW über den Fußweg von Muhr und Schlungenhof angeliefert. Hier kann es zu kurzfristigen Beeinträchtigungen kommen.
Die Baustelle wird im Wasser und am Ufer ordnungsgemäß gesichert und abgesperrt.
Quelle: WWA Ansbach – Andreas Lebender
