Westphal will Altmühlfranken aktiv mit der Bevölkerung und der Wirtschaft gestalten

Muhr am See – Im Rahmen der Wahlkampfveranstaltung im Cafe-Herzog im Gewerbegebiet in Muhr am See stand uns der Landratskandidat der CSU, Manuel Westphal, für ein Gespräch zur Verfügung und stellte dabei aus seiner Sicht wichtige Punkte seiner Pläne für den Landkreis vor.

Manuel Westphal möchte den Chefsessel im Landratsamt besteigen

Viel Rückenwind bekommt Westphal bisher aus der Bevölkerung: Er habe durchwegs positive Reaktionen auf seine Bewerbung um den Chefsessel im Landratsamt erhalten, berichtet er. Dabei sehen die Bürgerinnen und Bürger, wie wichtig seine gute Vernetzung aus seiner Tätigkeit als Landtagsabgeordneter in München für die positive Weiterentwicklung im Landkreis ist. Er weiß, wie Entscheidungswege auf Landesebene ablaufen und wer ihm als Ansprechpartner zur Verfügung steht, betonte er. Sein Ausscheiden aus dem Landtag bedeutet auch nicht, dass die Region ihren Einfluss in München verliert, da für ihn mit Alfons Brandl ein erfahrener Kommunalpolitiker aus dem regionalen Stimmkreis nachrücken würde.

Bei allen politischen Initiativen in der Region muss immer beachtet werden, wer für die Entscheidung zuständig ist. Der Landkreis kann nur wirkungsvoll bei Themen des eigenen Zuständigkeitsbereichs tätig werden, gab Manuel Westphal zu bedenken.

Auch als Landrat möchte Westphal – wie bereits als Abgeordneter – als Ansprechpartner für die gesamte Bevölkerung auftreten und sich in seinen Verantwortungsbereichen entsprechend engagieren. Im Gespräch fasst er die Schwerpunkte seiner politischen Ideen und Aktivitäten mit vier Grundthemen zusammen:

  • Bildung

    Bildung hat für den Landkreis eine besondere Bedeutung. Der Landkreis ist nicht nur Sachaufwandsträger für 11 Schulen und Mitglied im Zweckverband der Sennefelder-Schule, sondern hat mittlerweile auch zwei Hochschulstandorte. In seine Schulen hat der Landkreis in den vergangenen Jahren fortwährend investiert. Dies gilt es fortzusetzen. Wichtig ist auch, die beruflichen Schulen im Landkreis zu halten und zu fördern. Dies ist sowohl im Interesse der Auszubildenden, als auch der Betriebe in der Region.

  • Gesundheit

    Die wohnortnahe medizinische Versorgung gilt es im Landkreis zu halten und weiter auszubauen, wo notwendig.
    Beispielsweise steht jetzt nach der erfolgreich durchgeführten Sanierung des Klinikums in Gunzenhausen eine ähnlich umfangreiche Baumaßnahme im Klinikum in Weißenburg an. Diese Sanierungsmaßnahme muss ebenfalls im laufenden Betrieb durchgeführt werden und wird sich über mehrere Jahre erstrecken. Finanzierbar ist dieses Mammutprojekt mit geschätzten Baukosten von 65 Millionen Euro allein im ersten Bauabschnitt nur durch die rechtzeitige Aufnahme des Projekts in das Krankenhausbauprogramm des Freistaats Bayern. Von den erforderlichen finanziellen Mitteln erhält der Landkreis im ersten Bauabschnitt bereits Zuschüsse aus dieser Förderquelle des Freistaats in Höhe von 41 Millionen Euro.
    Die geplante psychosomatische Klinik des Bezirks Mittelfranken stellt ebenfalls eine wichtige Ergänzung bei dem wohnortnahen Versorgungsangebot im Landkreis dar lobte Westphal diese Planung des Bezirks.

  • Mobilität

    Besonders im ländlichen Raum sind die Fragen der Mobilität auf allen Ebenen existenziell wichtig, stellte Manuel Westphal fest. Dafür müssen alle Mobilitätsarten vom Individualverkehr mit dem Auto bis hin zu alternativen Angeboten im Bereich der E-Antriebe und der Hybridantriebe, der Radwegausbau und dem ÖPNV gedacht werden. Die Förderung dafür muss immer anhand einer bedarfsorientierten Einzelfallprüfung erfolgen und darf nicht ideologisch betrachtet und gewichtet werden.

  • Wirtschaft

    Die Entwicklung und damit verbundene Förderung der Wirtschaft ist ein zentrales Thema bei der attraktiven Gestaltung der Arbeitsplatzsituationen und des Lebensgefühls in der Region. Der direkte Kontakt mit Industrie- und Handwerksbetrieben ist Westphal sehr wichtig. Gemeinsam sollten in Zukunft gegebene Standortvorteile weiter genutzt und die Region im aktuellen Transformationsprozess der Wirtschaft zukunftsfähig aufgestellt werden. Der Landkreis kann den Unternehmen unterstützend und beratend zur Seite stehen.

„Am besten erfährt man aber direkt von den Menschen, wo der Schuh gerade drückt, weshalb mir der direkte Kontakt zur Bevölkerung und die Informationen durch die Menschen vor Ort besonders wichtig sind“, fasste Westphal zusammen. Er ist daher bereits als Abgeordneter immer vor Ort ansprechbar und präsent gewesen und zeigte sich nicht erst kurz vor der Wahl bei den Wählern. Als Landrat möchte er dies weiterhin so handhaben.

Zu seinen Mitbewerbern pflegt er einen sehr freundlichen und kollegialen Kontakt. Man kann unterschiedliche Auffassungen in der Sache zwar heftig aber sachlich und argumentativ diskutieren, darf aber dabei nie die Sachargumente durch persönliche Angriffe und Beleidigungen ersetzten, mahnte er eine demokratische Diskussionskultur in der Politik an.

Sein Ziel im Wahlkampf ist es alle 27 Gemeinden im Landkreis mehrfach zu besuchen und mit unterschiedlichen Veranstaltungen vor Ort zu sein. „Ich bin schon auf einem guten Weg und habe seit Anfang des Jahres bereits 19 Landkreisgemeinden besucht“, stellte Westphal fest. Dies kann in klassischen Wahlkampfversammlungen ebenso wie bei Betriebsbesichtigungen oder dem Gespräch an den verschiedenen Informationsständen erfolgen.

(KH)

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