Zentrum für Altersmedizin komplett

Gunzenhausen – Bereits im Herbst letzten Jahres öffnete das neue Zentrum für Altersmedizin am Klinikum Altmühlfranken Gunzenhausen mit seinem akutgeriatrischen Angebot zur stationären und frührehabilitativen Betreuung von älteren Patienten mit akutem Behandlungsbedarf. Nun ist auch die Geriatrische Rehabilitation in neuen Räumen fertig gestellt und kann bis zu 30 Patienten aufnehmen.

Leitende Oberärztin Nataliya Hatsyk, Vorstand Christoph Schneidewin, Leitung Therapie Birgit Dietrich, Stationsleitung Geriatrie Elisabeth Bauer und Chefarzt des Zentrums für Altersmedizin Markus Wach in den neuen Räumen der Geriatrischen Rehabilitation. (v.l.n.r.) (Foto: Klinikum Altmühlfranken)

„Wir freuen uns sehr, dass unser Zentrum für Altersmedizin nun durch die Geriatrische Rehabilitation als zweite Behandlungssäule komplett ist. Unseren betagten und hochbetagten Patienten wird es durch die individuell abgestimmte Behandlung unserer Spezialisten nach zwei bis drei Wochen in den meisten Fällen möglich sein, aufgetretene Einschränkungen des Alltagslebens zu überwinden und in das häusliche Umfeld oder in die bisherige Versorgungsstufe zurückzukehren.“ erklärt Vorstand Christoph Schneidewin.

Voraussetzung für die Aufnahme in die Geriatrischen Rehabilitation ist ein Antrag des behandelnden Arztes oder eines Sozialdienstes bei der Krankenkasse. Nach der Genehmigung des Antrages und der Aufnahme in die Geriatrische Rehabilitation des Klinikums Altmühlfranken entwickeln Ärzte und Therapeuten mit Blick auf die individuellen Bedürfnisse einen persönlichen Therapieplan. Bei allen Angeboten kommt ein spezialisiertes therapeutisches Team aus Pflegefachkräften, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sprachtherapeuten und falls erforderlich auch Psychologen, Neurologen und Psychiatern zum Einsatz. Zusammen helfen sie unter der Leitung von Chefarzt Dr. Markus Wach die alltagsrelevanten Einschränkungen der Patienten zu verbessern.

„Wir erleben häufig, dass der größte Wunsch unserer älteren Patienten ist, wieder nach Hause zurückzukehren und den Alltag möglichst selbständig zu meistern. Deshalb ist das Ziel unserer Behandlung, den Patienten u.a. durch die Wiederherstellung der Beweglichkeit und den Umgang mit Einschränkungen die Rückkehr zu einem selbständigen und selbst bestimmten Leben im eigenen häuslichen Umfeld zu ermöglichen.“ betont Chefarzt Dr. Markus Wach.

Schon während des knapp dreiwöchigen Aufenthaltes kümmert sich der Sozialdienst um die Versorgung der Patienten nach der Rehabilitation. Er hilft bei der Vermittlung von häuslicher Unterstützung oder berät umfangreich bezüglich der Möglichkeiten einer Betreuung im Seniorenheim oder über sozialrechtliche Ansprüche und Voraussetzungen. Dabei findet selbstverständlich stets eine enge Abstimmung mit dem Patienten und seinen Angehörigen statt.

Für das Zentrum für Altersmedizin wurden am Klinikum Altmühlfranken neue Räume geschaffen. Die Zimmer für die bis zu 30 Patienten sind nach einem harmonischen Farbkonzept gestaltet und komplett neu möbliert. Die Therapieräume liegen in direkter räumlicher Nähe und im neu gestalteten Außenbereich lädt eine „Gehschule“ mit unterschiedlichsten Bodenbelägen zum therapeutischen Üben ein. Das Herz der Abteilung Geriatrische Rehabilitation ist der Speise- und Aufenthaltssaal. Er ist als Raum des gemeinsamen Beisammenseins gedacht und bietet viel Platz und Materialien zum Basteln und Spielen. Darüber hinaus wird eine gut ausgestattete Therapieküche für das gemeinsame Kochen und Backen angeboten und auch die technische Ausstattung für gelegentliche Kinovorführungen ist vorhanden. Für das gemütliche Beisammensein und gute Gespräche mit Besuchern und Angehörigen steht ein moderner Lounge Bereich zur Verfügung.

Mit dem neuen Zentrum für Altersmedizin erweitert das Klinikum Altmühlfranken sein medizinisches Angebot gerade im Hinblick auf zukünftige demographischen Herausforderungen und stellt für die Menschen in der Region Altmühlfranken eine hochspezialisiertes, wohnortnahes altersmedizinisches Angebot aus Akutgeriatrie und Geriatrischer Rehabilitation sicher.

Quelle und Bilder: Klinikum Altmühlfranken – Julia Kamann

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