Maschinenbau-Lösungen aus Pappenheim

Pappenheim – Landrat Manuel Westphal besichtigt jährlich verschiedene Betriebe im gesamten Landkreis und kommt vor Ort mit den Unternehmensvertretern ins Gespräch. Auch während des Regionalentwicklungsprozesses Altmühlfranken 2030 spielt die Einbindung der Wirtschaft eine wichtige Rolle. Vor Kurzem war Landrat Manuel Westphal daher zu Besuch bei der Firma Leiritz Maschinenbau GmbH.

Während des Rundgangs stellten die beiden Geschäftsführer ihrem Besuch das Unternehmen vor. (v.li: Sabine Unterlandstaettner, Bürgermeister Florian Gallus, Alexander Ehard, Sebastian Ehard, Landrat Manuel Westphal).
(Bildnachweis: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen)

Seit fast 100 Jahren gibt es schon die Firma Leiritz in Pappenheim. 1997 erfolgte die Übernahme durch die Familie Ehard und die Umfirmierung zu Leiritz Maschinenbau GmbH. Bis heute ist das Unternehmen hauptsächlich im Sondermaschinenbau und der Auftragsfertigung tätig. Das Unternehmen wird bereits in der zweiten Generation von Alexander und Sebastian Ehard geführt.

Die beiden Geschäftsführer freuten sich Landrat Manuel Westphal, Bürgermeister Florian Gallus sowie die Leiterin der Wirtschaftsförderung im Landkreis Sabine Unterlandstaettner in Pappenheim begrüßen zu können. Gemeinsam stellten sie das Unternehmen mit den rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor. Auf etwa 2.000 Quadratmeter Fertigungsfläche bietet Leiritz Geräte-, Anlagen- und Sondermaschinenbaulösungen sowie spezielle Auftragsfertigungen mit technischer Klärung, Materialbeschaffung, Schweißbaugruppen, spanende Bearbeitung, Oberflächenbehandlung, bis zur Montage an. „Bei uns gibt es individuelle Komplettlösungen: Von der Problemstellung bis zur Inbetriebnahme“, erklärte Sebastian Ehard.

Im Bereich der Auftragsfertigung werden anspruchsvolle Schweißbaugruppen mit anschließender Groß-Bauteil-Zerspanung europaweit angeboten und beliefert. Dabei ist das Unternehmen breit aufgestellt und bedient Kunden in verschiedenen Branchen wie der Schienen- und Nutzfahrzeugtechnik, der Energietechnik, der Antriebs- und Verfahrenstechnik sowie auch der Kerntechnik.

„Die Leiritz Maschinenbaulösungen kommen europaweit zum Einsatz“, so Alexander Ehard. Ein Produkt, auf das die Geschäftsführer besonders stolz sind, ist der Leiritz Tool Mover, ein Wendetisch, der schwere und wertvolle Werkstücke kippen und wenden kann. Die Tragkraft bewegt sich dabei von 1,6 bis 80 Tonnen. Der Tool Mover wird in den verschiedensten Branchen wie dem Werkzeug- und Formenbau, Stanztechnik, Gießereibranche, Automotive und vielen mehr eingesetzt.

Drei Auszubildende beschäftigt das Unternehmen derzeit. Die eigene Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden ist den Geschäftsführern besonders wichtig. Verschiedene Ausbildungen sowohl im technischen als auch im kaufmännischen Bereich können bei Leiritz in Pappenheim absolviert werden.

„Der Einblick, den mir die Unternehmen bei unseren Besuchen gewähren, ist immer wieder sehr interessant. Spannend, welche innovativen Lösungen aus unserer Region in die ganze Welt transportiert werden“, freut sich Landrat Manuel Westphal und bekräftigt weiter: „Damit unsere Unternehmen auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie gut überstehen, ist mir eine enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sehr wichtig. Daher ist es mir ein großes Anliegen, die Wirtschaft auch beim Prozess Altmühlfranken 2030 mit einzubinden.“

Quelle: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen – Claudia Wagner

Artikelbild: Alexander (li.) und Sebastian Ehard (re.) freuten sich über den Besuch von Landrat Manuel Westphal und nutzten die Gelegenheit ihm einige Postkarten mit Zukunftsideen für den Prozess Altmühlfranken 2030 mitzugeben. (Bildnachweis: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen)

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