Zeugenaufruf

A-Jugend Derby abgebrochen

Nürnberg – Drei Betreuer der Juniorenmannschaft U 19 des FC Bayern München wurden am Sonntagmittag

(13.12.2015) auf dem Gelände des 1. FC Nürnberg in der Valznerweiherstraße von Unbekannten angegriffen und verletzt.

In der Halbzeit des Spieles der Junioren des 1. FC Nürnberg und des FC Bayern München wurde ein Betreuer (44) gegen 12:30 Uhr zu Beginn der Pause in der Kabine von zwei Unbekannten aus bislang ungeklärten Gründen geschlagen und getreten. Als ihm zwei Kollegen (32 und 46) zu Hilfe kamen, wurden auch diese mit Schlägen und Tritten traktiert. Einem weiteren Betreuer (41), der durch Geräusche auf den Vorfall aufmerksam geworden war, verwehrten drei oder vier Unbekannte den Zutritt zur Kabine. Anschließend flüchteten die Schläger und ihre Begleiter in unbekannte Richtung. Das Spiel wurde daraufhin beim Spielstand von 3:0 für den 1. FC Nürnberg abgebrochen.

Während der 41-Jährige unverletzt blieb, zog sich der 46-Jährige eine Kopfverletzung zu. Der 32-Jährige erlitt Prellungen im Hüftbereich. Beide wurden vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt. Über die Verletzungen des 44-Jährigen ist derzeit nichts bekannt. Er hatte vor dem Eintreffen der Polizei bereits die Heimfahrt angetreten.

Der Club verurteilt auf seiner Homepage den Vorfall aufs Schärfste und tut alles, die Verantwortlichen zu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht derzeit nach weiteren Zeugen, um den Tathergang vollumfänglich aufzuklären. Der 1. FCN bittet Fans, die zur Aufklärung beitragen können, sich bei der Polizei zu melden.

Beschreibung der Flüchtigen:

Täter 1: Ca. 35 Jahre alt, etwa 190 cm groß, schlank, komplett schwarz gekleidet mit Mütze, Jacke und Hose.

Täter 2: Ca. 35 Jahre alt, etwa 175 cm groß, schlank, schwarz gekleidet mit Jacke und Hose.

Von den Begleitern liegt keine Beschreibung vor.

Die Polizeiinspektion Nürnberg-Ost ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und bitte Zeugen sich unter der Telefonnummer 0911 9195-0 zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Mittelfranken – Pressestelle

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