Jugendarbeit

Jugendliche besuchen Kickfabrik in Nürnberg

Gunzenhausen – Mit einem Ausflug in die Kickfabrik in Nürnberg geht das Angebot der „Offenen Turnhalle“ des Jugendmigrationsdienstes

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nun in die Sommerpause:

15 Jugendliche nutzten unter Leitung von Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger vom Diakonischen Werk Weißenburg-Gunzenhausen die Möglichkeit, einen sportlichen Vormittag in der Indoor Soccer Halle zu erleben.

Im Rahmen des Jugendmigrationsdienstes (JMD) erfahren Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 27 Jahren sozialpädagogische Begleitung. Das Hauptaugenmerk in der Einzelfallarbeit liegt beim Übergang von Schule und Ausbildung. Hier setzt Thomas Pfaffinger vorwiegend präventiv an und versucht durch die Initiierung verschiedener Lern- und Förderangebote, die Chancengleichheit der jungen Menschen mit der einheimischen Bevölkerung zu erhöhen. Hinzu kommen viele weitere Projekte, die häufig in Kooperation mit den Fachkräften des Jugendzentrums und der Streetwork Gunzenhausen/Muhr am See stattfinden. Ziel dieser Angebote ist es auch, die jungen Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen und ihnen ein gegenseitiges Kennenlernen zu ermöglichen.

Die „Offene Halle“ findet beispielsweise immer montags von 15:30 bis 17:00 Uhr in der Stephani-Halle in Gunzenhausen statt. Jungen und auch Mädchen können hier ihre Kräfte beim Fußballspielen miteinander messen. Das Angebot erfreut sich insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten einer großen Beliebtheit und trägt ganz nebenbei zu einer erfolgreichen Integration junger Menschen in die Gesellschaft bei. „Die Offene Halle wird von einer komplett gemischten Gruppe genutzt“, weiß der Leiter des JMD zu berichten. „Für die Jugendlichen ist es beim Kicken nicht wichtig, welche Nationalität oder Religionszugehörigkeit die anderen haben. Es zählt allein das fußballerische Talent und der gemeinsame Spaß.“ So wurde schließlich der Ausflug in die Indoor-Anlage in Nürnberg  wiederum eine tolle Sache für alle Beteiligten. Im September soll es schließlich auch mit der „Offenen Halle“ weitergehen. Bis dahin werden die Jugendlichen unter anderem beim Altmühlfankenlauf im Juli mit zwei Teams dabei sein.

Quele und Bild: Jugendmigrationsdienst – Thomas Pfaffinger

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