Veranstaltung

Flamenco in der Lebenskunst

Gunzenhausen – Die beiden Weißenburger Gitarristen Walter Czeschka und sein

Sohn Manuel Luis unternehmen mit den Besuchern eine musikalische Reise von Granada nach Tarifa.

Die Wurzeln des Flamenco liegen in einem kleinen Gebiet Andalusiens, das vor allem die Provinzen Cadiz` und Servilla umfasst. Die mythischen Viertel der Zigeuner, wie die Barrios Santiago und San Miguel in Jerez oder Triana in Servilla, gelten als seine Wiege. In einem Leben voller Leid und Ungerechtigkeit formten Bettler und Tagelöhner den befreienden Schrei zur Kultur. Flamenco ist gelebte und erzählte Geschichte.

Ähnlich wie der etwa zur selben Zeit in Amerika entstandene Blues der Schwarzen oder der Tango Argentino ist auch der Flamenco Ausdruck einer rechtlosen, heimatlosen Minderheit. Die Erinnerung daran prägt die Kunst der Flamecos, die sich dem unabwendbaren Schicksal mit geballter Lebenslust entgegenwerfen. „Es ist nötig zu dichten, zu singen und zu tanzen, damit die Lebenskraft in der Asche blüht. Mach dich hörbar, damit die Kraft der Seele in deinem Körper glüht.“ sagt der namenlose Dichter.

Ein Stück dieses Hörbarmachens kann am 04.12.2015 um 19:30 Uhr im Café Lebenskunst in Gunzenhausen mit Walter und Manuel Czeschka erlebt werden, die an diesem Abend nicht nur musikalisch, sondern auch die einzelnen Palos ( Stücke) bildhaft dem Publikum näher bringen werden. Der Eintritt kostet 15 Euro.

Quelle: Café Lebenskunst

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