Weißenburg

Was hat sich seit der Silvesternacht in Köln verändert?

Weißenburg – Die Sprach- und Medienwissenschaftlerin

Dr. Sabine Schiffer vom Institut für Medienverantwortung in Erlangen wird in ihrem Vortrag am 22. Februar um 19 Uhr im Evang. Gemeindehaus St. Andreas in Weißenburg die Vorkommnisse und den medialen Umgang mit den Vorgängen in Köln analysieren und einordnen. In der anschließenden Diskussion, die von Uwe Ritzer von der Süddeutschen Zeitung moderiert wird,  können weitere Fragen gestellt und Erkenntnisse vertieft werden.

Zum Thema:

Die Ereignisse der Silvesternacht in Köln haben bundesweit Diskussionen hervorgerufen. Dabei stellt sich die Frage, ob es ein VOR und NACH Köln gibt. Schnell hat sich der Diskurs verselbstständigt und jenseits geklärter Fakten eine Dynamik in Richtung „Flüchtlingsdebatte“ entwickelt. Teilweise konnte man den Eindruck gewinnen, dass (klassische) Medien und Politik von den sog. sozialen Netzwerken vor sich hergetrieben wurden. Die Debatte um die Brisanz der Gewalt auf der einen Seite, das Beklagen von Sexismus als weit verbreitete Normalität auf der anderen, ist noch lange nicht abgeschlossen. Eine Instrumentalisierung der Vorkommnisse ist jedoch bereits zu beobachten. Das hat Folgen für die gesamte Gesellschaft.
Veranstalter ist das Evangelische Bildungswerk in Kooperation mit „Weißenburg hilft“ und der Katholischen Erwachsenenbildung.
Quelle: Peter Diesler
Artikelbild: Dr. Sabine Schiffer

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