Bildungsregionen: Glanzpunkte der bayerischen Bildungslandschaft – analog und digital

Ansbach – Spätestens mit Beginn der Corona-Pandemie ist deutlich geworden, welch enormes Potential und welche Chancen im digitalen Wandel für Unterricht und Schule liegen. Im Freistaat hatte man dies ebenso wie den Nutzen der engen Zusammenarbeit verschiedener Partner früh erkannt und die erfolgreiche Initiative „Bildungsregionen in Bayern“ gezielt weiterentwickelt. Das Ergebnis sind die „Digitalen Bildungsregionen“. Kultusstaatssekretärin Anna Stolz betont: „Bildungsgerechtigkeit und Bildungschancen hängen auch vom Zusammenwirken verschiedener Partner ab. Die digitalen Bildungsregionen führen mit ihren zukunftsweisenden Projekten die Menschen im Freistaat noch enger zusammen. Verschiedene Partner wirken hier analog wie digital zusammen, bündeln ihre Kräfte und gestalten gemeinsam die Zukunft.“

v. l.: Armin Kroder, Landrat des Landkreises Nürnberger Land, Matthias Dießl, Landrat des Landkreises Fürth, Alexander Tritthart, Landrat des Landkreises Er-langen-Höchstadt, Kultusstaatssekretärin Anna Stolz, Anke Steinert-Neuwirth, Referentin für Kultur, Bildung und Jugend der Stadt Erlangen, Manuel Westphal, Landrat des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen, Markus Braun, Bürgermeister der Stadt Fürth und Dr. Thomas Bauer, Regierungspräsident der Regierung von Mittelfranken (Foto: Regierung von Mittelfranken)
Ausgezeichnete Bildungsregionen in Mittelfranken

In Ansbach zeichnete die Staatssekretärin gemeinsam mit Dr. Thomas Bauer, Regierungspräsident von Mittelfranken, die folgenden sechs Landkreise und kreisfreien Städte als eine „Digitale Bildungsregion“ aus:

• Stadt Erlangen
• Landkreis Erlangen-Höchstadt
• Stadt Fürth
• Landkreis Fürth
• Landkreis Nürnberger Land
• Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Dr. Thomas Bauer: „Diese Auszeichnung steht beispielhaft dafür, dass in ganz Mittelfranken engagiert und erfolgreich daran gearbeitet wird, die Digitalisierung voranzutreiben, zum Wohl der Einwohner unserer Städte und Gemeinden.“

Staatssekretärin Anna Stolz gratulierte den ausgezeichneten Landkreisen und Städten ebenfalls und lobte: „Die Bildungsregionen in Mittelfranken überzeugen durch eine vorbildliche Zusammenarbeit in digitalen Bildungsfragen. Heute können wir sagen: Die plötzliche Umstellung auf Distanzunterricht im Frühjahr hat vieles auch beschleunigt. Diesen Schwung nehmen wir auf und treiben auch als Staatsregierung den digitalen Wandel an unseren Schulen und in den Kommunen kraftvoll voran.“

Digitale Bildungsregionen

Die digitalen Bildungsregionen sind eine Weiterentwicklung der Initiative „Bildungsregionen in Bayern“. Dabei können und sollen die bayerischen Bildungsregionen ihre bereits bestehenden regionalen Netzwerke und Strukturen nutzen, um zukunftsorientiert die digitale Bildung noch stärker in den Blickpunkt zu rücken. Mittlerweile haben sich 37 von insgesamt 76 Bildungsregionen im Freistaat zusätzlich auf den Weg zu einer „Digitalen Bildungsregion“ gemacht und werden sukzessive im Verlauf des Jahres ausgezeichnet.

Die Initiative „Bildungsregionen in Bayern“ wurde 2012 im Einvernehmen mit dem Bayerischen

Sozialministerium ins Leben gerufen, um die Bildungs- und Teilhabechancen junger Menschen vor Ort vom Kindergarten bis zum Eintritt in die Schule und dann bis zum Berufsleben oder zum Studienbeginn weiter zu erhöhen. Kern der Initiative stellt die Vernetzung der Akteure in der Region dar, um Angebote weiterzuentwickeln und zu erweitern.

Quelle und Bild: Regierung von Mittelfranken – Pressetelle

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