Hesselbergbahn hat gute Chancen komplett realisiert zu werden

Gunzenhausen – Die neueste Fahrgastpotenzialprognose für die Schienenstrecke Pleinfeld – Gunzenhausen – Wassertrüdingen – Nördlingen des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg GmbH (VGN) liegt vor und bringt gute Nachrichten. Auch für den südlichen Teil der Hesselbergbahn zwischen Nördlingen und Wassertrüdingen werden mehr als 1.000 Personenkilometern prognostiziert, die für eine Reaktivierung Voraussetzung sind. Landrat Manuel Westphal und der Landtagsabgeordnete Alfons Brandl verbinden damit auch positive Effekte für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen.

Der nördliche Teil der Hesselbergbahn zwischen Gunzenhausen und Wassertrüdingen soll im Jahr 2024 wieder in Betrieb genommen werden. Eine Bestellgarantie des Freistaats liegt bereits vor. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist auch der Ausbau des Kreuzungsbahnhofs in Langlau auf der Strecke der Deutschen Bahn zwischen Gunzenhausen und Pleinfeld. Die Planungen dafür haben bereits begonnen. „Während der Landesgartenschau in Wassertrüdingen wurde diese Strecke bereits wieder bedient und fand guten Anklang. Für die Landkreise Ansbach und Weißenburg-Gunzenhausen ist die Reaktivierung dieses Teilabschnitts ein wichtiger Schritt hin zu einem noch besseren Angebot im öffentlichen Personennahverkehr“, freut sich der Landtagsabgeordnete Alfons Brandl.

Nach der Reaktivierung der Bahnstrecke bis Wassertrüdingen wäre es weiter wichtig, auch den Abschnitt bis nach Nördlingen wieder zu bestellen. „Dafür habe ich mich bereits als Landtagsabgeordneter eingesetzt. Auch als Landrat des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen begrüße ich diesen wichtigen Schritt in unseren Nachbarlandkreisen. Zwar müssen noch einige Voraussetzungen erfüllt werden, ehe der Freistaat eine Bestellgarantie für die Strecke nach Nördlingen abgibt, doch wäre die Reaktivierung für alle drei Landkreise erstrebenswert. Eine direkte Zugverbindung zwischen unserem Landkreis ins Donau-Ries wäre sowohl für Einheimische als auch für unsere Gäste sehr attraktiv!“, so Landrat Manuel Westphal abschließend.

Quelle: Landtagsbüro Alfons Brandl

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