Altmühlfranken auf dem Weg zur neuen LEADER-Förderperiode – jetzt mitmachen!

Weißenburg – Bis Mitte Juli sind die bayerischen LEADER-Regionen aufgerufen, sich um die 2023 startende neue Förderperiode zu bewerben. Dazu müssen die Lokalen Entwicklungsstrategien überarbeitet und fortgeschrieben werden. Am 31. Mai 2022 von 17-21 Uhr sind alle Interessierten eingeladen, sich mit ihren Ideen für die nächste Förderperiode einzubringen.

Was ist für unsere Region in den nächsten Jahren wichtig, welche Projekte könnten zu einer positiven Entwicklung der Region beitragen? Diese Fragen soll unter anderem Ende Mai diskutiert werden. Aber auch wer bereits eine eigene Projektidee im Kopf hat, die in den kommenden Jahren mit einer Förderung realisiert werden könnte, ist hier genau richtig. Die Veranstaltung findet in Dittenheim am Schul- und Sportgelände statt. Eine Anmeldung ist möglich unter: www.lag-altmuehlfranken.de/anmeldung.

Aber auch online können jetzt schon Ideen eingebracht werden unter www.lag-altmuehlfranken.de/mitmachen.

2015 wurde die Lokale Aktionsgruppe Altmühlfranken erstmals in das LEADER-Förderprogramm aufgenommen. Bis auf Langenaltheim, Pappenheim und Solnhofen, die zur Nachbar LAG Monheimer Alb-AltmühlJura gehören, umfasst die Gebietskulisse den gesamten Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen.

Durch LEADER sollen die ländlichen Regionen Europas gestärkt werden. Die aktuelle Förderperiode endet Ende 2022. Zeit für die LAG Altmühlfranken Bilanz zu ziehen. 36 Projekte konnten bereits in die Umsetzung gehen. Fast 2 Millionen Euro Fördermittel konnten dafür bewilligt werden. Die Projekte verteilten sich über fast die ganze Region, wobei die Palette der unterstützen Themen breit gefächert ist. Einen Schwerpunkt bildeten bisher Maßnahmen im Bereich Tourismus, Kultur und Freizeit. Hier konnten zum Beispiel der Bau der beiden Pumptrack-Anlagen in Gunzenhausen und Weißenburg gefördert werden, die Entdeckerwerkstatt im Museum Treuchtlingen, das Kloster Heidenheim, der Musikbahnhof Weißenburg oder die Freilufthalle in Dittenheim. Darüber hinaus stand auch der Bereich der Verarbeitung und Vermarktung regionaler Produkte im Fokus. Das Nusshaus in Sammenheim konnte dank LEADER-Mitteln eingerichtet werden, ebenso wie die Brombachseer Kirschenausstellung und die Erlebnismosterei in Nennslingen. Die Mosterei Billing konnte eine Flaschenfüllanlage beschaffen, in Kalbensteinberg entsteht derzeit das ObstReich, in dem sich künftig alles um die Kirsche drehen wird.

Auch die touristische Infrastruktur konnte mit den Fördermitteln weiter verbessert werden. Ein neues einheitliches Beschilderungssystem begrüßt nun die Gäste an den Zufahrtsstraßen ins Fränkische Seenland sowie rund um die Seen. Die Radwegeschilderung konnte an den wichtigsten touristischen Routen mittlerweile auf die einheitliche FGSV-Beschilderung umgestellt werden, in diesem Jahr noch wird beispielsweise die Jura-E-Bike-Tour eröffnet werden.

„Mit LEADER konnten wir über die LAG Altmühlfranken in den letzten Jahren viele Projekte umsetzen, die zu einer weiterhin positiven Entwicklung unserer Region beitragen. Damit wir dieser Erfolgsgeschichte ein weiteres Kapitel hinzufügen können, sind gute Ideen aus der Bevölkerung gefragt. Machen Sie mit!“, sagt Landrat Manuel Westphal, der seit vergangenem Jahr auch Vorsitzender der LAG Altmühlfranken ist.

Quelle: LAG Altmühlfranken – Carolin Tischner

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