Jugendarbeit

Über 30 Jugendliche bereiteten sich auf ihre Prüfungen vor

Gunzenhausen – Mehr als 30 Jugendliche nutzten das Projekt „Learn 4 Fun“ des Diakonischen Werkes Weißenburg-

Sie elrnten in den Ferien für ihre Abschlussprüfung
Sie lernten in den Ferien für ihre Abschlussprüfung

Gunzenhausen, um sich in der ersten Woche der Pfingstferien gezielt auf ihre nahenden Abschlussprüfungen der Mittleren Reife und des Qualifizierenden Mittelschulabschlusses vorzubereiten. Während viele ihrer Altersgenossen die Zeit mit Ausschlafen und Chillen verbrachten, waren die Jungen und Mädchen mit großer Motivation von 8 bis 16 Uhr damit beschäftigt, schulische Lücken zu schließen. Anschließend wurde jeweils mit abwechslungsreichen Freizeitangeboten für den nötigen Ausgleich gesorgt.

Initiiert von den beiden Sozialpädagogen Katharina Meister (Streetwork Gunzenhausen/Muhr am See) und Thomas Pfaffinger (Jugendmigrationsdienst und Jugendsozialarbeit an der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen) und mit tatkräftiger Unterstützung des ehrenamtlich tätigen Lehramtsstudenten Christian Eischer sowie der Praktikanten Luisa Baumgärtner und Kevin Mitsch gingen die Teenager vor allem den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch nach. Von der riesigen Resonanz im Vorfeld und den zahlreichen Anmeldungen waren die Fachkräfte regelrecht überrumpelt: „Wir scheinen einen Nerv getroffen zu haben. Zum einen gab es bei einigen wohl einen großen Leidensdruck, vorherrschende Ängste und Sorgen vor den Prüfungen wurden immer wieder deutlich. Andere wiederum freuten sich einfach auf das gemeinsame Lernen mit ihren Freunden.“ Wie viel Spaß das Lernen tatsächlich machen kann, kam dabei deutlich zum Tragen: In den Räumen der Anlaufstelle „Streetwork“ und in mehreren Klassenzimmern in der Stephani-Mittelschule  in Gunzenhausen herrschte durchwegs eine tolle Atmosphäre und gute Stimmung. In ihren Lerngruppen gingen die Teenager erfolgreich verschiedenen Rechtschreibstrategien auf den Grund, schrieben engagiert Inhaltsangaben und Erörterungen, lösten mit Beharrlichkeit  Gleichungen in Mathe und berechneten Zins- und Prozentwerte oder widmeten sich in Englisch den Aufgabenstellungen von Listening und der Grammatik.

Neben dem Wissenserwerb ging es den Sozialpädagogen vor allem auch um die Vermittlung von Lernstrategien. „Die Jungen und Mädchen sollten etwas an die Hand bekommen, um auch nach der Projektwoche erfolgreich weiter lernen zu können.“, verdeutlicht Katharina Meister. Hier leistete vor allem der Lehramtsstudent Christian Eischer einen wichtigen Beitrag und coachte die Jugendlichen entsprechend.

Auch der spaß und die Abwechslung im Klettergarten gehörten zum Lernprojekt
Auch der Spaß und die Abwechslung im Klettergarten gehörten zum Lernprojekt

Nach Abschluss der sehr intensiven Lerneinheiten ging es anschließend  ins Kino, zum Minigolfen, Joggen oder Inline Skaten an den Altmühlsee. „Nach so viel Lernen war es wichtig, den Kopf wieder frei zu kriegen“, hebt Thomas Pfaffinger hervor.  Ein Besuch des Waldklettergartens in Pappenheim stellte schließlich den würdigen Abschluss für die äußerst fordernde aber auch sehr erfolgreiche Lernwoche dar.

Quelle und Bilder: Jugendmigrationsdienst – Weißenbrug-Gunzenhausen – Thomas Pfaffinger

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