Wirtschaft

Touristische Themen zum Frühstück

Weißenburg – Die beiden Tourismusdestinationen, die sich im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen teilweise überschneiden, waren das zentrale Thema des kürzlich veranstalteten

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4. IHK-Unternehmerfrühstücks. Darüber hinaus traten die Potentiale des historischen Limes-Grenzwalls sowie der Römerzeit in den Fokus des Interesses.

Es ist eine außerordentlich vielversprechende Konstellation, die sich in der Region Altmühlfranken im touristischen Bereich ergibt. Im Norden laden die Badeseen des Fränkischen Seenlands zum Verweilen ein, in Richtung Süden findet man im Naturpark Altmühltal atemberaubende landschaftliche und kulturelle Schätze. Inmitten dieser herausragenden Tourismusdestinationen liegt der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, zusätzlich verläuft der Limes durch die Landkreisgrenzen und mit der Römerstadt Weißenburg wartet ein weiteres touristisches Highlight auf die interessierten Besucher.

Die touristischen Zusammenhänge der Region hätten wohl von niemandem besser dargestellt werden können als von den drei Experten, die während des Unternehmerfrühstücks den zahlreichen Teilnehmern Rede und Antwort standen: Hans-Dieter Niederprüm, der als Geschäftsführer des Fränkischen Seenlands Verantwortung trägt, der Geschäftsführer des Naturparks Altmühltal, Christoph Würflein, und schließlich Dr. Mario Bloier, der Leiter der städtischen Museen in Weißenburg.
Eingeladen hatten zu dieser Veranstaltung die IHK-Geschäftsstelle Ansbach, das IHK-Gremium Weißenburg-Gunzenhausen und die Wirtschaftsförderung in der Zukunftsinitiative altmühlfranken.

Unter den zahlreichen Gästen, die sich im Veranstaltungsraum der Firma Gutmann Aluminium Draht GmbH versammelt hatten, fanden sich auch viele Kenner in Sachen Tourismus ein.

Dies dürfte auch ein Grund dafür gewesen sein, dass sich nach der Vorstellung der Experten und deren Fachgebiete, Aufgaben und Ziele, schnell eine sehr lebhafte Diskussion entwickelte.

Im Verlauf der Veranstaltung wurde deutlich, dass die breit gefächerte Vielfalt an angebotenen Freizeitaktivitäten in der Region in Verbindung mit einem ausgeprägten Kultur- und Städtetourismus außerordentlich viel Potential besitzen. Durch verschiedene Markenprozesse und zahlreiche Werbemaßnahmen sei es zudem nun gelungen, die Region auch überregional erfolgreich bekannt zu machen. In der vergangenen Saison konnten die Touristiker deshalb ein weiteres Rekordjahr vermelden.

Während der Gesprächsrunde, die von Dr. Karl-Friedrich Ossberger moderiert wurde, wurden jedoch auch Kritikpunkte nicht ausgespart. Dass es innerhalb der Region an hochklassigen Hotels mangelt, wurde vielfach kritisiert und die Gründe hierfür lebhaft diskutiert. Die anwesende Expertenrunde sowie alles Diskutanten waren sich einig, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht.

Am Ende der Veranstaltung konnte man als Fazit ziehen, dass die Region mit ihren zahlreichen touristischen Highlights insgesamt sehr viel Potential besitzt und ihr eine große Strahlkraft nach außen schon jetzt zu attestieren ist.
„Lasst uns unsere Kräfte noch besser bündeln und noch enger in der Region zusammenarbeiten“, dieser Appell des Moderators fand die ungeteilte Zustimmung aller Teilnehmer.

Nach dem offiziellen Teil konnten die verschiedenen Themen während des traditionellen Weißwurst-Frühstücks vertieft und der persönliche Austausch und das Gespräch zwischen den verschiedenen Akteuren der regelmäßigen Netzwerkveranstaltungen gepflegt werden.

Quelle und Bild: Zukunftsinitiative altmühlfranken – Sabine Unterlandstaettner

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