Wirtschaft

Mittelstandspreis – Urkunden zur Jurystufe überreicht

Gunzenhausen – Der „Große Preis des Mittelstandes“, der jährlich von der Oskar-Patzelt-Stiftung vergeben wird, geht langsam in die

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heiße Phase über. Am 29. Juni konnten drei erfolgreiche Unternehmen sowie der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ihre Urkunden für das Erreichen der „Jurystufe“ entgegennehmen.

Es ist die vorletzte von drei Stufen im Wettbewerb, welche die Bewerber im Rennen um den Wirtschaftspreis erklimmen müssen. Nach der Empfehlung durch einen Dritten kommen die entsprechenden Bewerber zuerst auf eine Nominierungsliste, danach folgt nach erfolgreicher Abgabe des Bewerbungsbogens die Aufnahme auf die Juryliste, was bereits mit einer Urkunde gewürdigt wird. Der letzte Schritt, die endgültige Preisübergabe des „Großen Preis des Mittelstandes“, wird am 24. September vollzogen, wobei die Gewinner bis zur abendlichen Verleihungsgala in Würzburg geheim gehalten werden.

„Das war eine Riesenüberraschung, als wir damals nichtsahnend auf die Bühne gerufen wurden!“, schilderte Erika Gruber, die mit ihrem Unternehmen Zweirad Gruber aus Gunzenhausen im vergangenen Jahr einen Preis in der Kategorie „Finalist“ überreicht bekam. Am vergangenen Mittwoch lud Sie nach Gunzenhausen in ihr Fahrradgeschäft, wo die diesjährigen Teilnehmer von der Oskar-Patzelt-Stiftung mit einer Urkunde bedacht wurden. Neben den drei am Wettbewerb teilnehmenden Unternehmen wohnten dieser Veranstaltung auch der Gunzenhausener Bürgermeister Karl-Heinz Fitz sowie der Weißenburger Oberbürgermeister Jürgen Schröppel bei, Landrat Gerhard Wägemann erhielt aufgrund der Bewerbung des Landkreises als „Kommune des Jahres“ ebenfalls eine Urkunde überreicht.

Von ursprünglich 4.796 nominierten mittelständischen Unternehmen haben es lediglich 689 in die Endauswahl geschafft, davon kommen drei aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Die Kriterien des Wettbewerbs sind unter anderem die Gesamtentwicklung des Unternehmens, die Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen oder das erbrachte soziale Engagement in der Region. Klaus Petersen, der innerhalb der Servicestelle Region Nürnberg für den Landkreis zuständig ist, übergab die Urkunden für das Erreichen der Juryliste. Ein absoluter Newcomer innerhalb des Wettbewerbs ist die Firma Dotlux GmbH, welche es auf Anhieb in die Endrunde geschafft hat. Das Weißenburger Unternehmen ist Spezialist in Sachen Herstellung und Vertreib von LED-Beleuchtungstechnik, wobei Geschäftsführer Thorsten Müller die Auszeichnung entgegennahm. Der Kunststoffspezialist RF-Plast GmbH aus Gunzenhausen wurde durch Geschäftsführerin Nadine Amesöder vertreten, welche sich ebenfalls über eine Urkunde freuen durfte. Der Betrieb entwickelt und produziert Einzelkomponenten und Funktionsgruppen für unterschiedliche Industriebereiche. Auch der Preisträger des vergangenen Jahres, die Firma Zweirad Gruber, nimmt dieses Jahr erfolgreich am Wettbewerb teil. Geschäftsführerin Erika Gruber freute sich sichtlich über die erneute Aufnahme in die Endauswahl und bedankte sich zusammen mit den zahlreich anwesenden Familienmitgliedern vor allem bei ihren Mitarbeitern.

Beworben hat sich auch der Landkreis selbst, und zwar um den Sonderpreis „Kommune des Jahres“. Hierbei hat es die Region bereits zum dritten Mal in die Jurystufe geschafft, weshalb Landrat Gerhard Wägemann die Urkunde erfreut entgegennahm. Die Verantwortlichen wollen hierbei Kommunen würdigen, die mit herausragenden Leistungen und Erfolgen beim Aufbau und bei der Entwicklung mittelständischer Wirtschaftsstrukturen mitwirken. „Auch dieses Jahr freut es mich ungemein, dass es wieder drei regionale Unternehmen in die Endauswahl des Wettbewerbs geschafft haben. Ich wünsche es jedem einzelnen, in Würzburg auf die Bühne gerufen zu werden!“, betonte Wägemann.

Ob dieser Wunsch für eines der drei Teilnehmer in Erfüllung geht, wird sich erst am 24. September zeigen. Die Oskar-Patzelt-Stiftung hält die Preisträger bis zum Schluss streng geheim, sodass die Spannung vor allem für die Unternehmen bis zum Ende gewahrt wird.

Quelle und Bild: Zukunftsinitiative altmuehlfranken – Felix Oeder

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